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6 Mio. Euro EBWE-Darlehen für KMU-Projekte in Belarus

Wirtschaft 13.09.2017 | 12:47

MINSK, 13. September (BelTA) – Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) stellt 6 Millionen Euro Darlehen für KMU-Projekte in Belarus bereit. Das entsprechende Abkommen haben heute die EU und die EBWE im belarussischen Wirtschaftsministerium unterzeichnet.

Das Abkommen wurde im Anschluss an die Gespräche zwischen dem Wirtschaftsminister Wladimir Sinowski und Präsident der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung, Suma Chakrabarti, signiert.

Dieses Abkommen sei für Belarus sehr wichtig, betonte Sinowski. „Seine Umsetzung wird dazu beitragen, dass kleine und mittlere Unternehmen wettbewerbsfähiger werden, ihr Potential stärken, einen größeren Beitrag zum Wirtschaftswachstum leisten, neue Arbeitsplätze schaffen und die Diversifikation der Volkswirtschaft mittragen.“

Seit Belarus EBWE-Mitglied sei, beziffere sich die Gesamthilfe der Bank auf fast 2 Milliarden Euro. Die EBWE habe mehrere Projekte im privaten Sektor finanziert, zum Beispiel den Bau des Stadler-Montagebetriebs und des Kronospan-Werks. 2016 habe die EBWE eine neue Strategie für Belarus für den Zeitraum 2016-2019 genehmigt. Mit diesem Dokument seien viele Einschränkungen im öffentlichen Sektor abgebaut worden. Der Minister äußerte die Hoffnung, dass im Rahmen dieser Strategie viele relevante Projekte umgesetzt würden, darunter im öffentlichen Sektor.

Mehrere Projekte im Finanz-, Wohnungs- und Kommunalsektor und im Bereich Transportinfrastruktur, die von EBWE finanziert wurden, werden aktuell umgesetzt.

Leiterin der EU-Delegation in Belarus, Andrea Viktorin, wies ebenfalls auf die Bedeutung des aktuellen Darlehensabkommens hin: „Für die nächsten 4 Jahre erhalten Klein- und Mittelunternehmen von Belarus zusätzliche finanzielle Unterstützung. Die EU ist bekanntlich der größte Aktieninhaber der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung. Diese Bank ist unser Finanzinstrument in Belarus. Hier arbeiten hochqualifizierte Experten. Wir fördern den Privatsektor und unterstützen viele Projekte im Land.“

Suma Chakrabarti lobte eine effektive trilaterale Kooperation zwischen EU, EBWE und Belarus. „Mit dem aktuellen Programm fördern wir Kleinunternehmen, die in jedem Staat die Grundlage der wirtschaftlichen Entwicklung bilden. Durch KMU-Förderung bekennt sich Belarus zu wirtschaftliche Reformen. Wir sind froh, mit dabei sein zu dürfen“, resümierte er.

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