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Belarus kann Lieferungen von Fleisch und Milch nach China steigern

Wirtschaft 25.05.2018 | 11:06
Archivfoto
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MINSK, 25. Mai (BelTA) – Belarus ist bereit, Lieferungen von Fleisch und Milch nach China zu steigern. Das erklärte der belarussische Premier, Andrej Kobjakow, im Interview mit der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua, wie die Nachrichtenagentur BelTA berichtet.

„China ist der größte Importeur von Lebensmitteln in der Welt. Experten prognostizieren das Wachstum des chinesischen Marktes für Fleisch- und Milchprodukte auf lange Sicht. Belarus kann chinesischen Konsumenten hochqualitative und ökologisch reine Produkte anbieten“, bemerkte Andrej Kobjakow.

China legt Container-Routen in die EU über Belarus im Rahmen der Initiative „Ein Gürtel und eine Straße“ aktiv fest. Im Jahr 2017 fuhren über 2,7 Tsd. Containerzüge aus der Volksrepublik China durch Belarus durch (um 700 Züge mehr als im Jahr 2016). Zum Jahr 2020 soll diese Zahl 5 Tsd. Züge pro Jahr erreichen.

„Lieferungen belarussischer Lebensmittel nach China mit dem Einsatz von Container-Routen sehen attraktiv aus. Wir liefern nach China hochqualitative belarussische Milch. In der letzten Zeit gelang es, alle notwendigen Zulassungen für belarussisches Rindfleisch und Geflügelfleisch zu bekommen. Ich hoffe, dass 2018 eine gute Dynamik und solide Ziffern in den Lieferungen belarussischer Lebensmittel nach China über Container-Routen verzeichnet wird“, sagte der belarussische Regierungschef.

Exportmöglichkeiten von Belarus im Lebensmittelbereich und auf anderen Gebieten würden im November 2018 auf der ersten Chinesischen internationalen Importausstellung in Shanghai präsentiert. In der nationalen Exposition präsentiere das Land vielversprechende Richtungen der Entwicklung der bilateralen Zusammenarbeit in Handel, Investitionen und im humanitären Bereich. Es würden Möglichkeiten nicht nur für Geschäftsführung, sondern auch für Erholung und Genesung vorgestellt. Die Teilnahme von Belarus an der Ausstellung in Shanghai verleihe der wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit China eine zusätzliche Dynamik, meint Andrej Kobjakow.

Ihm zufolge werde ab 2017 im gegenseitigen Handel ein Wendepunkt beobachtet. „Wir erweitern die Nomenklatur aller Warenpositionen, reduzieren den Anteil von Kalium und Erdölchemie in der Exportstruktur. Neue Wachstumstreiber sind belarussische Landwirtschaftsprodukte, Holzbearbeitungswaren, technologische Geräte und Elektroanlagen. Wie früher sind Landtechnik und Muldenkipper gefragt“, erläuterte der Premier.

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