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Belarus und Indien vereinbaren mehr Kalidünger-Exporte

Wirtschaft 12.09.2017 | 13:12

NEU-DELHI, 12. September (BelTA) – Belarus und Indien haben sich über mehr Exporte von belarussischen Kalidüngern geeinigt. Das erklärte Präsident Alexander Lukaschenko im Anschluss an die offiziellen Gespräche mit dem indischen Premier Narendra Modi.

Die Seiten tauschten Memoranden über die Verständigung aus.

Das Dokument lege die Modalitäten für das Volumen der Kalidünger fest, die die Belarussische Kaligesellschaft (BPC) in den Jahren 2018 bis 2023 an das Indische Unternehmen IPL liefern werde ,führte Generaldirektorin der Belarus Potash Company, Jelena Kudrjawez, aus. „BPC wird bis 2023 mehr Kalidünger liefern. Wir gehen von den Mengen um 4 Millionen t und mehr aus. Aber der Markt kann immer seine Korrekturen vornehmen“, betonte sie.

„Jedes Jahr wird der Preis auf Kalidünger auf dem indischen Markt neu berechnet. Es handelt sich um den Vertragspreis, der ein Jahr lang gilt. An diesem Preis werden wir auch unsere Liefermengen messen.“

Indien sei ein strategischer Markt für Belarus Potash Company, erklärte Kudrjawez. „Das ist unser Handelsmarkt, genauso wie China. In China gibt es eigene Kalidüngerproduzenzen, in Indien nicht. Wir müssen daher sehr vorsichtig auf die Marktkonjunktur schauen und unser Liefervolumen im Gleichgewicht halten. Indien ist ein sehr wichtiger Markt“, erklärte Jelena Kudrjawez.

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