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Belarus und Serbien werden wirtschaftliche Kooperation stärken

Wirtschaft 19.04.2017 | 14:23
Auftritt von Oleg Krawtschenko
Auftritt von Oleg Krawtschenko

BELGRAD, 19. April (BelTA) – Belarus und Serbien werden die wirtschaftliche Zusammenarbeit unter Bedingungen der harten weltweiten Konkurrenz stärken. Das erklärte der belarussische Vizeaußenminister, Oleg Krawtschenko, heute in Belgrad in der Sitzung der zwischenstaatlichen belarussisch-serbischen Kommission für die Zusammenarbeit in Handel und Wirtschaft, wie ein BelTA-Korrespondent bekanntgab.

„Die freundschaftlichen und bewährten Beziehungen zwischen dem belarussischen und dem serbischen Volk sind eine zuverlässige Grundlage, auf der unsere Zusammenarbeit gebaut wird. Die belarussische Diplomatie legt großen Wert auf die weitere Entwicklung einer Reihe gemeinsamer Kooperationsprojekte in den Bereichen Industrie und Landwirtschaft. Um das Tempo unter Bedingungen der harten weltweiten Konkurrenz zu bewahren, müssen wir die Suche nach gemeinsamen Interessen und die Entwicklung von Beziehungen in den Bereichen von gemeinsamem Interesse ankurbeln“, bemerkte der Vizeaußenminister.

Laut Krawtschenko sei das Freihandelsabkommen zwischen Belarus und Serbien ein starker Impuls für die Steigerung des gegenseitigen Warenumsatzes. Unter Mitwirkung des serbischen Business stärken ihre Positionen belarussische Traktoren, Lastkraftwagen, Busse und Obusse. „Mit Unterstützung der diplomatischen Vertretung in Serbien werden wir alles Mögliche für die volle Umsetzung des wirtschaftlichen Potenzials der bilateralen Zusammenarbeit tun. Geschäftsleute, die mit Belarus zusammenarbeiten wollen, werden notwendige Information und Unterstützung bekommen“, erklärte der Vizeaußenminister.

Es würden prinzipielle neue Möglichkeiten für die Anhebung der Zusammeenaarbeit auf eine höhere Ebene im Rahmen der EAWU eröffnet. „Belarus hat eine lange gemeinsame Grenze mit der EU, eine entwickelte Infrastruktur, gut ausgebildete Arbeitskräfte und stellt eine ideale Plattform für den Einstieg in den EAWU-Markt dar. Das ist der Markt mit der Bevölkerung von mehr als 180 Mio. Der gemeinsame Markt der Eurasischen Wirtschaftsunion und der freie Handel zwischen unseren Ländern erhöhen Perspektiven der Entwicklung von wirtschaftlichen Beziehungen wesentlich“, sagte Oleg Krawtschenko.

Im Januar/Februar 2017 betrug der Warenumsatz zwischen Belarus und Serbien $23,8 Mio. (um 62,2% mehr im Vergleich zum Januar/Februar vergangenen Jahres). Die belarussischen Exporte stiegen um 42,5% und beliefen sich auf $10,9 Mio. Die Importe aus Serbien wuchsen um 83,8% auf $12,9 Mio.

Oleg Krawtschenko zeigte sich zuversichtlich, dass die gemeinsamen Bemühungen eine positive Entwicklungsdynamik der Beziehungen in Handel und Wirtschaft sichern und die Sitzung der Kommission zur Stärkung der Grundlage für die weitere Integration sowie zur Entwicklung der Zusammenarbeit in Handel und Wirtschaft zwischen Belarus und Serbien beitragen wird.

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