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Belarus und Türkei müssen Kooperation in Industrie, Landwirtschaft und Wissenschaft ankurbeln

Wirtschaft 14.12.2017 | 17:41
Während des Treffens
Während des Treffens

MINSK, 14. Dezember (BelTA) – Belarus und die Türkei müssen die Zusammenarbeit in Industrie, Landwirtschaft und Wissenschaft ankurbeln. Das erklärte der belarussische Vizepremier, Wladimir Semaschko, beim Treffen mit dem türkischen Minister für Wissenschaft, Industrie und Technologie, Faruk Özlü, wie ein BelTA-Korrespondent bekanntgab.

„Wir haben bereits bestimmte Ergebnisse der gemeinsamen Arbeit. Diese Ergebnisse in Industrie, Landwirtschaft und Wissenschaft sind aber gering gegenüber unseren Möglichkeiten“, bemerkte der Vizepremier. Er unterstrich, Belarus und die Türkei müssten die Kooperation in diesen Richtungen ankurbeln.

Wladimir Semaschko erinnerte daran, dass nur zwei belarussische Industriebetriebe Gomselmasch und Amkodor die Arbeit an der Gründung der gemeinsamen Betrieben in der Türkei aufgenommen haben. „Ich halte es für ungenügend. Derzeit können wir diese Fragen besprechen. Was die Schaffung von Bedingungen für unser Business, für Ihre Unternehmen in Belarus angeht, gibt es bei uns ein gutes Investitionsklima, freie Wirtschaftszonen mit einem bestimmten Präferenzregime. Außerdem wurde der Belarussisch-Chinesische Industriepark „Great Stone“ gegründet. Wir werden türkische Partner begrüßen“, sagte er.

Der Vizepremier wies darauf hin, bezogen auf die Wissenschaftsentwicklung gehöre Belarus zu den führenden Ländern der Welt. „Gestern wurde der 2. Wissenschaftler-Kongress abgeschlossen, wo die Aufgaben zur Entwicklung der belarussischen Wissenschaft bis 2040 bestimmt wurden. Ich denke, dass wir in diesem Bereich aktiv zusammenarbeiten werden“, erklärte er.

Wladimir Semaschko unterstrich, Belarus sei ein Land mit der offenen Wirtschaft. Es sei interessiert am Ausbau der Zusammenarbeit mit allen Ländern der Welt.

„Unsere Zusammenarbeit hat eine große Zukunft. Um so mehr entwickelt sich das Zusammenwirken auf hoher Ebene. Im November fand der Besuch des türkischen Präsidenten in Belarus statt, der einen großen Impuls für die Entwicklung unserer Beziehungen gab. Jetzt muss man von Worten zu Taten und konkreten Projekten übergehen“, stellte der Vizepremier fest.

Der Minister für Wissenschaft, Industrie und Technologie der Türkei, Faruk Özlü, erzählte, er besuche Belarus zum ersten Mal. Er sei dankbar der belarussischen Seite für einen guten Empfang. „Gestern führten wir das Treffen mit türkischen Geschäftsleuten durch, die in Belarus arbeiten oder arbeiten wollen“, resümierte er.

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