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Belarus verbindet Handelswege Chinas und Deutschlands

Wirtschaft 14.03.2018 | 10:04
Foto: Belarussische Bahn
Foto: Belarussische Bahn

BAKU, 14. März (BelTA) – Belarus entwickelt eine Handelsroute, die Deutschland mit China verbinden soll. Darüber erzählte der Stellvertretende Vorsitzende der Repräsentantenkammer der Nationalversammlung von Belarus, Boleslaw Pirschtuk, auf der internationalen Konferenz zur Rolle von Parlamenten bei der Entwicklung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit und kultureller Beziehungen entlang der Seidenstraße. Die Konferenz findet in Baku unter der Schirmherrschaft der OSZE PV statt.

„Unser Ziel ist Schaffung eines grünen Transportkorridors von Nürnberg über Minsk nach Ürümqi. Viele Länder haben sich für diese Route mit Interesse ausgesprochen. Sie wird Gütertransporte für China und Deutschland erleichtern und hilft, das Transitpotential unseres Landes auszuweiten“, sagte Pirschtuk.

Der Gütertransit sei eine der wichtigsten Ressourcen für belarussische Wirtschaft, so der Vizesprecher. „Jedes Jahr werden bis zu 100 Millionen t Güter über das Territorium der Republik Belarus befördert. Das entspricht knapp der Hälfte der Leistungsfähigkeit der belarussischen Eisenbahn.“

Belarus war eines der ersten Länder, die den Wiederaufbau der neuen Seidenstraße unterstützt hat. Von der Teilnahme der Republik an der Initiative der chinesischen Regierung werden viele Branchen profitieren, zum Beispiel die Landwirtschaft, Technologien und Energiewirtschaft. „Das wird deshalb möglich sein, weil Belarus durch die Einbindung in ein integriertes Verkehrsnetz der Seidenstraße sein Exportpotential wesentlich stärken kann“, bemerkte Boleslaw Pirschtuk

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