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Botschafterin: Türkei rechnet mit Ausbau der Geschäftskontakte mit Belarus

Wirtschaft 13.07.2017 | 16:00
Kezban Nilwana Darama. Archivfoto
Kezban Nilwana Darama. Archivfoto

MINSK, 13. Juli (BelTA) – Die Türkei rechnet mit der Erweiterung von Geschäftskontakten mit Belarus. Das sagte die Außerordentliche und Bevollmächtigte Botschafterin der Türkei in Belarus Kezban Nilwana Darama heute vor Journalisten.

Nach Angaben der Diplomatin sei mit dem Besuch des türkischen Staatschefs Recep Tayyip Erdogan in Belarus eine neue Seite in den zwischenstaatlichen Beziehungen aufgeschlagen worden. „Der Besuch wurde von der Öffentlichkeit gut aufgenommen, er sorgte für positive Diskussionen “, sagte sie.

Mit Blick auf die belarussisch-türkische Kooperation in Handel und Wirtschaft stellte Kezban Nilwana Darama fest, dass die türkischen Unternehmen in Belarus vor einigen Jahren viel aktiver gewesen seien. Das liege nach Ansicht der Botschafterin nicht daran, dass das türkische Interesse an der Kooperation mit Belarus gesunken sei, sondern eher an der globalen wirtschaftlichen Rezession. Die Botschaft berate türkische Existenzgründer und führende Unternehmen bei ihren Investitionsvorhaben in Belarus.

In der nächsten Zeit wird eine Reihe bilateraler Veranstaltungen stattfinden, darunter die Sitzung der gemischten Regierungskommission und Besuche türkischer Unternehmenskreise in Belarus.

Zu den wichtigsten Investitionsprojekten zählten die in der Telekommunikationsbranche. Das Investitionsportfolio habe bereits die Marke von $1,5 Mrd. überstiegen. Auch in der Bauindustrie stecke das türkische Kapital. Neue Projekte seien in Sicht, so die Diplomatin.

Belarus und die Türkei haben auf dem Weg zu einem jährlichen Handelsvolumen von $1 Milliarde die $800 Millionen Marke fast hinter sich. „Wir streben einen ausgeglichenen Handel und bewegen uns zu diesem Ziel sehr sicher“, fügte sie hinzu.

Die Türkei war der erste Staat, der vor 25 Jahren die Unabhängigkeit der Republik Belarus anerkannt hat. In diesem Jahr feiern die beiden Staaten ein Vierteljahrhundert Aufnahme diplomatischer Beziehungen. „Unsere Beziehungen waren die ganze Zeit von keinerlei Problemen überschattet“, sagte die Botschafterin.

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