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Chinesisch-belarussisches Projektinstitut nimmt Arbeit auf

Wirtschaft 11.05.2018 | 15:36
Links Vizeminister für Architektur Dmitri Semenkewitsch
Links Vizeminister für Architektur Dmitri Semenkewitsch

MINSK, 11. Mai (BelTA) – Auf dem Territorium des chinesisch-belarussischen Industrieparks „Great Stone“ fand die feierliche Eröffnung des gemeinsamen chinesisch-belarussischen Projektinstituts statt.

Das Institut wurde auf der Basis der OAO „Institut Belgosprojekt“ und des chinesischen Unternehmens Beijing JianYi Investment Development (Group) Co. errichtet.

Geschäftsführer des Unternehmens zur Entwicklung des Industrieparks AG, Hu Zheng
Geschäftsführer des Unternehmens zur Entwicklung des Industrieparks AG, Hu Zheng

Dmitri Semenkewitsch
Dmitri Semenkewitsch

„Als wir den Industriepark gegründet haben, stellten wir nach einer Weile fest, dass wir unsere Bauprojekte an chinesische Baunormen dringend anpassen mussten. Die baulichen Normen und Regeln unterscheiden sich in Belarus und China eklatant. Deshalb haben wir beschlossen, zu diesen Zwecken ein Projektinstitut einzurichten. 60 Prozent der Anteile besitzen unsere chinesischen Partner, 40 Prozent haben wir. Das Institut übernimmt Aufträge ansässiger Unternehmen“, führte Leiter der Parkverwaltung „Great Stone“ Alexander Jaroschenko.

Das Projektinstitut sehe sich nicht als Monopolist, sondern als Partner, fügte Jaroschenko hinzu. „An der Ausarbeitung von Projekten für ansässige Unternehmen des Industrieparks dürfen auch andere Projektinstitute im Staat teilnehmen. Wir wollen Erfahrungen aller Projektorganisationen nutzen.“

Über die Vorteile des gemeinsamen Projektinstituts erzählte auch der Generaldirektor der OAO „Institut Belgosprojekt“ Sergej Grigorjew: „Wir werden bei der Vorbereitung aller Projektunterlagen mehr Zeit und Geld sparen. Früher mussten wir chinesische Projekte an unsere Normen anpassen, das war sehr zeitaufwendig und erforderte ernsthafte Änderungen. Jetzt können wir viele Faktoren gleichzeitig berücksichtigen, etwa den Bedarf des Auftraggebers und die belarussischen Gesetzgebungsnormen. Außerdem werden wir bei Projektausarbeitung chinesische Technologien, zum teil auch Wolkentechnologien, vermehrt nutzen. So können wir unsere Arbeit enorm beschleunigen."

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