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EAWU-Staaten müssen Bemühungen zur gemeinsamen Förderung von Exporten in Drittländer vereinigen

Wirtschaft 06.12.2017 | 15:15
Igor Petrischenko. Foto: Botschaft von Belarus in Russland
Igor Petrischenko. Foto: Botschaft von Belarus in Russland

MOSKAU, 6. Dezember (BelTA) – Die Staaten der Eurasischen Wirtschaftsunion müssen Bemühungen zur gemeinsamen Förderung von Exporten in die Drittländer vereinigen. Das erklärte der außerordentliche und bevollmächtigte Botschafter der Republik Belarus in Russland, Igor Petrischenko, heute in Moskau beim 4. Eurasischen Wirtschaftskongress, wie ein BelTA-Korrespondent bekanntgab.

„Die Eurasische Wirtschaftskommission muss sich auf die Förderung von Exporten in die Märkte der Drittländer konzentrieren“, sagte der Diplomat. Ihm zufolge müsse die Eurasische Wirtschaftsunion mit allen sowohl großen, als auch kleinen globalen Akteuren aktiv zusammenwirken. In erster Linie seien es die Europäische Union, China, Indien, Länder Lateinamerikas, Länder der asiatisch-pazifischen Region.

„Es ist Zeit, dass sich die EAWK auf eine aktive Exportförderung der Eurasischen Wirtschaftsunion in die Märkte ausländischer Länder, globaler Akteure konzentrieren muss. Wir gründeten eine Organisation, die das Business von der Ausarbeitung von Vorschlägen und bis zur Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen unterstützen muss“, sagte Igor Petrischenko.

Der Diplomat meint, die Eurasische Entwicklungsbank müsse sich in die Exportkreditierung aktiv einschalten. Außerdem müsse man die Brandmarke „Ware der EAWU“ ausarbeiten und vermarkten, so er.

„Man muss alle Instrumente einsetzen“, bemerkte der Botschafter.

Igor Petrischenko unterstrich, neben der Entwicklung der internationalen Beziehungen müssten Hürden auf dem EAWU-Binnenmarkt aufgehoben werden.

Der Kongress, der unter Mitwirkung der Eurasischen Wirtschaftskommission durchgeführt wird, versammelte rund 800 Menschen. Er ist eine Dialogplattform für Geschäftsgemeinschaft, EAWK, Staatsorgane der EAWU-Mitgliedstaaten, berufliche und öffentliche Organisationen. Eines der Hauptthemen ist Restart der wirtschaftlichen Beziehungen der Länder des eurasischen Kontinentes. Einzelne Sessionen beim Kongress widmen sich dem Zollgesetzbuch der EAWU, dem gemeinsamen Markt für Arzneimittel, der Bildung des gemeinsamen Energiemarktes, der Entwicklung der Industriekooperation.

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