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Freier Finanzhafen Belarus: Erster Vizepremier spricht von historischer Entscheidung

Wirtschaft 14.06.2018 | 17:10
Wassili Matjuschewski
Wassili Matjuschewski

MINSK, 14. Juni (BelTA) – Das Dekret Nr. 8 vom 21. Dezember 2017 „Über die Entwicklung der digitalen Wirtschaft“ ist zu Recht als revolutionär bezeichnet worden. Das erklärte der erste Vizepremier von Belarus Wassili Matjuschewski in der Repräsentantenkammer, als er das Dekret Nr. 8 dem Plenum vorstellte.

Das Dokument stelle Weichen auf dem Weg der Republik Belarus in die digitale Wirtschaft, sagte der erste Vizepremier. Eine nicht geringere Rolle spielten ihm zufolge jene attraktiven Steuer- und Wettbewerbsbedingungen, die der Staat für das private Kapital geschaffen habe.

„Dieses Dekret über die Digitale Wirtschaft ist mit dem nächsten viel größeren Schritt untrennbar verbunden, nämlich mit der von Alexander Lukaschenko angekündigten Forderung, Belarus zum attraktivsten Ort für wohlhabende, begabte und erfolgreiche Menschen zu machen. Und wenn es stimmt, dass das Digitale Dekret als revolutionär bezeichnet wurde, so muss die anstehende Entscheidung, Belarus in einen für das Kapital attraktiven, zivilisierten, komfortablen und freien Finanzhafen zu verwandeln, überhaupt eine historische Zäsur markieren“, sagte er.

Matjuschewski betonte, dass der Hochtechnologiepark in diesem Jahr auf ein Rekordwachstum zusteuere. Allein im ersten Quartal 2018 seien Produktions- und Exportzahlen um mehr als 30 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum gewachsen. Auf dem Binnenmarkt haben die Park-Unternehmen ihre Verkäufe und Dienstleistungen verdoppelt.

„Was uns aber viel mehr beeindruckt, ist die Zahl neuer Unternehmen, die sich im Hochtechnologiepark niederlassen. In den letzten 5 Monaten haben sich im Park mehr als 100 neue Unternehmen registriert. Das ist ein historischer Rekord. Das bedeutet, junge Teams, Startups und Existenzgründer vertrauen dem neuen Dekret. Bei neu registrierten Unternehmen handelt es sich um solche bahnbrechende Branchen wie die künstliche Intelligenz, Robotertechnik, Big Data Analysis usw.“, fügte Wassili Matjuschewski hinzu.

Der erste Vizepremier lobte an dieser Stelle auch den neuen Parkleiter Wsewolod Jantschewski, der es geschafft habe, die Aufnahme neuer Unternehmen transparenter zu gestalten und zu vereinfachen. Er habe auch den Park für sehr viele Auslandsinvestoren attraktiv gemacht.

Wenn das aktuelle Tempo aufrechterhalten bleibt, werden sich in diesem Jahr mehr Unternehmen im Hochtechnologiepark registrieren als in den letzten 12 Jahren.

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