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Kobjakow: Prognose der sozialökonomischen Entwicklung 2019 soll zum November 2019 erstellt werden

Wirtschaft 12.06.2018 | 16:35

MINSK, 12. Juni (BelTA) – Die Prognose der sozialökonomischen Entwicklung der Republik Belarus für den Zeitraum 2019 soll im September als Projekt fertig sein. Das erklärte Premier Andrej Kobjakow in der heutigen Sitzung des Präsidiums des Ministerrates. Zur Diskussion standen die sozialökonomische Entwicklung des Landes bis 2021, die Haushalts-, Finanz- und Steuerpolitik 2019 und das mittelfristige Finanzprogramm für den Zeitraum 2019-2021.

„Wir müssen uns heute schon auf konzeptuelle Ansätze einigen. Wir brauchen eine Grundlage für die Sozial- und Wirtschaftsprognose, für haushaltspolitische und finanzpolitische Entwicklungsstrategien im nächsten Jahr. Die Zeit ist knapp. Im September muss das gesamte Dokumentenpaket vom Staatschef genehmigt werden“, betonte der Regierungschef.

Die Regierung sei seit geraumer Zeit mit der Vorbereitung von Prognoseindikatoren für einzelne Branchen und Regionen beschäftigt. Das Wirtschaftsministerium habe allen Interessierten die entsprechenden Empfehlungen geleitet, erzählte Kobjakow.

Das Wirtschaftsministerium geht bei der Entwicklung von Prognosewerten für das Jahr 2019 von zwei Szenarien aus. Das Basisszenario eignet sich für die Bildung des Haushalts. Dieser Ansatz hat sich in den letzten zwei Jahren bewährt. Laut Basisszenario wird das Wachstumstempo mit 2,8 Prozent berechnet. Beim Zielszenario geht man von einem Wachstumstempo von 4,1 Prozent aus.

Andrej Kobjakow erinnerte an die Forderung des Staatschefs, das BIP bis 2025 auf $100 Milliarden zu erhöhen. Dabei darf man strategisch so verfahren, dass Geld- und Devisenreserven des Landes nicht unterhalb der $7 Milliarden Mindestgrenze liegen.

Der Haushalt 2019 müsse ausgeglichen sein und alle Ausgaben (Bedienung der Staatsschulden und Sozialleistungen) tragen können. „Der Realsektor darf dabei nicht überbelastet werden. Die Regierung steht vor einer komplexen Aufgabe, die Steuergesetzgebung voll zu überarbeiten“, fügte Kobjakow hinzu.

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