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Kobjakow: Regierung wird Unternehmen allumfassend weiter unterstützen

Wirtschaft 13.11.2017 | 15:40

MINSK, 13. November (BelTA) – Die Regierung wird belarussische Unternehmen weiter allumfassend unterstützen. Das erklärte Premier von Belarus Andrej Kobjakow heute bei der Eröffnung des 7. Internationalen Unternehmertum-Forums, das im Rahmen der Global Entrepreneurship Week stattfindet.

„Die Regierung wird Unternehmensinitiativen weiterhin fördern. Sie wird in der Praxis nach neuen Formen suchen und Mechanismen entwickeln, um Staat und Privatunternehmen zusammenwirken zu lassen“, sagte Kobjakow.

„Der Mittelstand schafft Arbeit und sozialen Wohlstand. Dieses Wirtschaftssegment reagiert auf externe Bedingungen und Marktkonjunktur. Der Mittelstand ist imstande, in kürzester Zeit innovative Ideen zu generieren und in konkrete Projekte umzusetzen, neue Marktnischen im Produktions- und Dienstleistungssektor zu besetzen und ihre Präsenz auf Außenmärkten zu erweitern“, so Kobjakow.

Ein Drittel aller Beschäftigten seien im KMU-Sektor tätig, bemerkte der Regierungschef. Das Entwicklungs- und Wachstumspotential sei groß – die Regierung werde darauf setzen.

Um Wachstum und Wettbewerb im KMU-Sektor zu fördern, biete der Staat Präferenzen an, schaffe Anreize für hochtechnologische und exportorientierte Produktionen und investiere viel Geld in die Entwicklung ganzer Wirtschaftsregionen.

„Wir schaffen Gründungsanreize in kleinen Stadtsiedlungen und in ländlichen Räumen. Die Regierung bemüht sich ständig darum, die Geschäftsbedingungen zu verbessern. Sie setzt wirtschaftspolitische Instrumente in die Förderung des lauteren Wettbewerbs ein, Schaffung neuer Jobs im Industrie- und Dienstleistungssektor und Anwerbung privater Investitionen“, stellte der Premier.

Auf dem Weg zur maximalen Liberalisierung der Unternehmensinitiative habe die Regierung in enger Kooperation mit der Wirtschaft eine Reihe von Rechtsaktentwürfen vorbereitet, von denen 8 bereits von Staatschef unterzeichnet worden seien und die letzten 2 zur Prüfung vorliegen würden. Die Aufsichtstätigkeit sei ebenfalls einer Korrektur unterzogen worden – der Schwerpunkt liege heute auf Prophylaxe statt Strafmaßnahmen. Das Institut der der Steuerberater sei ins Leben gerufen worden, erzählte Kobjakow.

Der Liberalisierung der Unternehmensinitiative würde auch eine stark reduzierte Zahl von Hygiene-, Umweltnormen und technischen Vorschriften in Hände spielen, bemerkte der Regierungschef. Es sei viel leichter geworden, sich selbstständig zu machen und Finanzressourcen in Anspruch zu nehmen. Die Regierung hat auch die Gründung der Entwicklungsbank, eines Instituts für Klein- und Mittelunternehmertum, initiiert. Die Entwicklungsbank vergibt Unternehmen langfristige Investitionskredite auf Wettbewerbsgrundlage und zu günstigen Bedingungen.

Die Global Entrepreneurship Week findet vom 13. bis zum 19. November in Belarus statt. In diesem Jahr steht das Forum unter dem Motto „Innovatives Denken“. Referenten aus den USA, Israel, Spanien, Estland, Tschechien, Russland werden ihre Erfahrungen im Bereich Existenzgründung und Innovationen mit Kollegen teilen.

Zum Forum sind rund 500 Vertreter aus Staat, internationalen Finanzinstitutionen, bekannte Unternehmer, Bankiers, Investoren, Auslandsexperten angereist. Im Mittelpunkt stehen Fragen der Innovationen, Finanzinstrumente der Unternehmensförderung, Angel Investment und Zukunftstrends.

Die Global Enterpreneurship Week wird in über 160 Staaten durchgeführt mit dem Ziel, die Öffentlichkeit auf die Rolle des Unternehmertums bei der Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft aufmerksam zu machen. Belarus schloss sich der GEW im Jahr 2011 als 137. Mitgliedsstaat an.

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