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Mjasnikowitsch: Belarus an der Entwicklung der Kooperation mit UNIDO interessiert

Wirtschaft 22.02.2018 | 14:31
Hiroshi Kuniyoshi und Michail Mjasnikowitsch
Hiroshi Kuniyoshi und Michail Mjasnikowitsch

MINSK, 22. Februar (BelTA) - Belarus ist an der Entwicklung der Kooperation mit der Organisation der Vereinten Nationen für Industrielle Entwicklung (UNIDO) interessiert. Das erklärte Vorsitzender des Rates der Republik, Michail Mjasnikowistch, beim Treffen mit dem stellvertretenden UNIDO-Generaldirektor, Hiroshi Kuniyoshi.

Michail Mjasnikowitsch hob großes Interesse von Belarus bei der Entwicklung der Kooperation mit UNIDO hervor. „Wir sind einstweilen kein Mitglied der Welthandelsorganisation, haben kein IWF-Programm. In dem Zusammenhang ist die Kooperation im UN-Rahmen von großer Bedeutung und wir rechnen auf die Unterstützung von UNIDO“, sagte Vorsitzender des Rates der Republik. Ihm zufolge trägt dies zur Effizienz der Integrationsprozesse bei. „Belarus misst eine große Bedeutung der regionalen Zusammenarbeit, in erster Linie mit der EAWU bei“, fügte er hinzu.

Vorsitzender des Rates der Republik plädierte für die Steigerung der Rolle von UNIDO bei globalen Integrationsprozessen. Er ist sicher, dass ihre Möglichkeiten in vollem Umfang genutzt werden müssen.

Beim Treffen wurde über zukunftsträchtige Kooperationsrichtungen zwischen UNIDO und Belarus beraten. Es wurde unterstrichen, dass die Gründung der Produktion der fünften, sechsten technologischen Generation für Belarus als ein Land mit entwickelter Industrie in den Vordergrund tritt.

Belarus nimmt an der UNIDO-Tätigkeit seit 1985 teil. Während der Mitgliedschaft an der UNIDO wurden im Land wichtige gemeinsame Projekte verwirklicht, unter anderem zur Verbesserung der Infrastruktur der Innovationstätigkeit, Technologietransfer. 2013 wurde in Wien ein Rahmenabkommen über Kooperation zwischen UNIDO und belarussischer Regierung für 2013-2017 unterzeichnet. Es bestimmt Kooperationsrichtungen mit Berücksichtigung der Prioritäten der sozialökonomischen Entwicklung in Belarus.

Zu wichtigsten Kooperationsrichtungen zählen ressourceneffiziente und reine Produktion, Energieeffizienz, Innovationen, Förderung von Investitionen und Technologietransfer, Entwicklung von kleinen und kleineren Unternehmen, Stärkung der Agrar- und Lebensmittelindustrie sowie der Autoindustrie.

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