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Nationalbank senkt Refinanzierungssatz auf 10,5%

Wirtschaft 14.02.2018 | 10:40
Archivfoto
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MINSK, 14. Februar (BelTA) – Der Refinanzierungssatz wird ab 14. Februar von 11% auf 10,5% gesenkt. Darüber hinaus werden Prozentsätze für zugängliche und bilaterale Förderung der laufenden Bankliquidität von 12 Prozent auf 11,75 Prozent reduziert. Das teilte ein Banksprecher der Telegraphenagentur BelTA mit.

Die Nationalbank hat diesen Beschluss mit Berücksichtigung der Inflationsrate und wirtschaftlichen Erholung sowie günstiger Tendenzen auf Außenmärkten gefasst.

2017 sank die Inflationsrate auf 4,6% (2016: 10,6%). Die Basisinflation fiel 2017 auf 2,5% und führte zum langsameren Wachstum der Verbraucherpreise. Die Nationalbank geht bei Verbraucherpreisen in den nächsten Monaten von einem Zuwachs von plus 5% und einer Inflation im Rahmen der Zielwerte aus.

Nachfragebedingte Faktoren wie wirtschaftliche Erholung und steigende Ausgaben für den Endverbrauch üben keinen großen Druck auf die Inflation aus. Geringere Inflationsraten in den Haupthandelspartnern der Republik Belarus schränken den Preisanstieg auf dem Binnenmarkt ein. Äußere Risiken eines beschleunigten Inflationsanstiegs werden als unwahrscheinlich eingeschätzt.

Die breite Geldmenge geht nicht über die Zielwerte heraus.

„Im Weiteren wird der Refinanzierungssatz von Prognosenwerten der Inflation, der Lage in Wirtschaft und im Geld- und Kreditbereich sowie von Inflationsrisiken abhängen“, wurde in der Verwaltung für Information und öffentliche Beziehungen der Nationalbank betont.

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