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Premier Kobjakow kritisiert Entwicklung der Integration in EAWU

Wirtschaft 07.03.2017 | 14:54
Andrej Kobjakow
Andrej Kobjakow

MINSK, 7. März (BelTA) – Der belarussische Premier, Andrej Kobjakow, hat die Umsetzung der Integrationsprozesse in der Eurasischen Wirtschaftsunion scharf kritisiert. Er betonte die wichtigsten Probleme der Kooperation zwischen den EAWU-Ländern heute in der Sitzung des Eurasischen Zwischenstaatlichen Rates in Bischkek, wie ein BelTA-Korrespondent bekanntgab.

„Wir stellten eine Aufgabe, die Bewegungsfreiheit für Waren, Kapital, Dienstleistungen und Arbeitskräfte zu erzielen. Wir müssen feststellen, dass es immer neue Hindernisse und Barrieren entstehen“, erklärte Andrej Kobjakow.

Der Premier unterstrich: „Die russischen Partner wissen, dass 96% der Stromenergie in Belarus aus dem russischen Erdgas erzeugt werden“. „Wie kann man in dieser Situation auf dem gemeinsamen Markt konkurrieren?“, sagte der belarussische Regierungschef.

Er erinnerte daran, dass sich die Seiten bei der Unterzeichnung des Vertrags über die Gründung der EAWU darauf geeinigt hätten, einzelne Einschränkungen in kürzester Zeit abzuschaffen. „Der Beschluss Nr. 73 des Obersten Eurasischen Wirtschaftsrats über den Arbeitsgang bei der Herstellung von Industriewaren in der EAWU, der am 29. Mai 2014 von Staatschefs unterzeichnet wurde und ein grundlegender Beschluss für die Industriekooperation ist, ist praktisch völlig desavouiert“, so Andrej Kobjakow.

„Bei der Aufwerfung von Problemen über die Abschaffung von Hürden und Einschränkungen zwischen den EAWU-Ländern stolpern wir immer auf eine Mauer. Ich hoffe, dass der vorbereitete Bericht über Hürden, Ausnahmen und Einschränkungen zu einer praktischen Anleitung zum Handeln wird“, stellte der Regierungschef von Belarus.

Heute besprachen die Regierungschefs in Bischkek Zustand des gemeinsamen Handels 2015/2016, Wirtschaftsbereiche mit dem Integrationspotenzial in der Eurasischen Wirtschaftsunion und Maßnahmen zu seiner Nutzung sowie Möglichkeiten zur Abschaffung von Hürden bei der Entwicklung des Binnenmarktes der Eurasischen Wirtschaftsunion.

Die nächste Sitzung des Eurasischen Zwischenstaatlichen Rates der Eurasischen Wirtschaftsunion soll in Kasan stattfinden.

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