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Semaschko über Ansprüche Litauens: Belarus baut sein AKW nach allen Regeln der EU und IAEA

Wirtschaft 14.05.2018 | 13:34

SOTSCHI, 14. Mai (BelTA) – Belarus baut sein Atomkraftwerk nach allen Regeln der Europäischen Union und der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA). So kommentierte Vizepremier Wladimir Semaschko die litauische Position zum AKW-Bau in Belarus beim Forum „Atomexpo“ in Sotschi.

„Wir haben uns von Anfang an entschieden, unser Atomkraftwerk nach allen Regeln und Normen zu bauen, die es in Europa und in der Welt gibt. Wir haben dabei alle IAEA-Empfehlungen berücksichtigt“, sagte Semaschko.

Erstens habe Belarus auf Empfehlung der Internationalen Atomenergie-Organisation die sog. Stresstests durchgeführt, um die Sicherheit der Reaktoren zu überprüfen. Der entsprechende Stresstest-Bericht sei der Europäischen Kommission vorgelegt worden. Eine Expertenkommission habe in diesem Jahr den Bauplatz in Ostrowez besucht. „Es waren sehr konstruktive Gespräche. Wir haben Atomexperten aus der EU alles offen gezeigt. Das hat die Kommission auch bestätigt. Ende Juni soll ihr Bericht fertig sein“, sagte Semaschko.

Belarussische Praktiken im Bereich der Atomenergie hätten großes Interesse bei den IAEA-Experten hervorgerufen. Einige dieser Praktiken könne man auch beim AKW-Bau in anderen Staaten verwenden, hieß es. Belarus sei in erster Linie daran interessiert, ein sicheres Kernkraftwerk zu errichten.

Das Belarussische AKW ist ein Projekt zum Bau des Atomkraftwerkes vom Typ WWER-1200, das 18 km von Ostrowez (Gebiet Grodno) umgesetzt wird. Der erste Energieblock soll 2019 ans Netz gehen. Der zweite Block soll 2020 betriebsbereit sein

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