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Semaschko über Gasverhandlungen mit Russland: Wir haben immer einen Kompromiss gefunden

Wirtschaft 05.10.2017 | 18:33

MINSK, 5. Oktober (BelTA) – Vizepremier von Belarus Wladimir Semaschko ist überzeugt, dass Belarus und Russland im Streit um russische Gaslieferungen einen Kompromiss erzielen werden. Das sagte er im Gespräch mit einem BelTA-Journalisten mit Blick auf das jüngste Treffen mit Vizepremier Russlands Arkadi Dworkowitsch in Moskau.

„Wir haben uns getroffen und ein Arbeitsprotokoll vorbereitet. In diesem Protokoll haben wir die Fristen klar definiert. Die Hauptfrage lautet aber – wie sieht es langfristig mit Gaslieferungen aus“, erklärte Vizepremier.

Semaschko erinnerte an die von Russland und Belarus im April 2017 unterzeichnete Verträge, nach denen sich Russland verpflichtet hat, 24 Mio. t Öl jährlich an Belarus bis 2024 zu liefern. „In Gasfragen haben wir die Lieferungen von 2017 bis 2019 geregelt. Deshalb stehen wir heute vor der Aufgabe, ein Protokoll für Gaslieferungen bis 2024 zu erarbeiten. Eine weitere Aufgabe besteht darin, bis zum 1. Januar 2025 einen gemeinsamen Öl- und Gasmarkt im Rahmen der Eurasischen Wirtschaftsunion zu schaffen. Deshalb müssen wir heute an einem Grundvertrag arbeiten, der einem solchen Markt zugrunde liegen könnte.“

Es gebe auf beiden Seiten Zeichen für Verständigung und Annäherung. „Nicht alles, was wir vereinbart haben, passt uns ins Konzept. Aber wir haben schon immer einen Kompromiss gefunden. Und wir werden diesmal einen finden“, betonte Semaschko.

„Es geht nicht um Preise. Der Markt verändert sich. Es geht um die Preisformel und um die richtigen Ansätze“, resümierte Vizepremier.

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