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Turtschin: Belarus braucht einen starken intellektuellen Stab zur Entwicklung der Digitalwirtschaft

Wirtschaft 21.08.2018 | 14:44
Minister für Fernmeldewesen und Informatisierung, Konstantin Schulgan, erster Vizepremier, Alexander Turtschin, und Direktor des Hochtechnologieparks, Wsewolod Jantschewski
Minister für Fernmeldewesen und Informatisierung, Konstantin Schulgan, erster Vizepremier, Alexander Turtschin, und Direktor des Hochtechnologieparks, Wsewolod Jantschewski

MINSK, 21. August (BelTA) - Belarus braucht einen starken intellektuellen, strategischen Stab zur Entwicklung der Digitalwirtschaft. Das erklärte der erste stellvertretende Premier, Alexander Turtschin, bei der Vorstellung des neuen Ministers für Fernmeldewesen und Informatisierung, Konstantin Schulgan.

„Die Schlüsselaufgabe des neuen Ministers und des ganzen Ministeriums ist es, Trägheit im Ressort zu beseitigen. Das Land braucht kein Ministerium für Fernmeldewesen im engen Sinne, sogar kein Zentrum für Informatisierung, sondern einen starken intellektuellen, strategischen Stab zur Entwicklung der digitalen Wirtschaft. Sie müssen nicht nur Infrastruktur ausbauen. Entwicklung der Lichtwellenleiter, 4G, elektronischen Dienstleistungen ist natürlich sehr wichtig. Das ist nur ein kleiner Teil der Arbeit, die sie erfüllen müssen. Im Fokus muss die Digitalisierung der ganzen Wirtschaft des Landes stehen. Ihre Aufgaben erstrecken sich von der Industrie 4.0 und Präzisionsackerbau in Landwirtschaft bis vollwertiges System der elektronischen Medizin im Allgemeinen. Dies muss auch in der Praxis durchgesetzt werden“, sagte Alexander Turtschin.

Der erste Vizepremier unterstrich, dass er mit der Digitalisierung nicht Einführung des elektronischen Dokumentenverkehrs, sondern vollen Übergang zu neuen Digitaltechnologien und Produktionsmodellen meint. Die Regierungsspitze werde das Ministerium dabei unterstützen. Die digitale Wirtschaft stelle die Priorität Nr. 1 sowohl für die Regierung, als auch für das Land im Allgemeinen dar. Alexander Turtschin habe versichert, dass er die Digitalisierung der Wirtschaft in den Vordergrund rücken werde.

„Vor eineinhalb Jahren hat der Präsident den Kurs auf Aufbau eines IT-Landes bekanntgegeben. Skeptiker dachten, dass es nur ein krasser Satz ist. Sie wissen aber doch, dass die Worte des Staatschefs immer mit den Taten übereinstimmen. Der Präsident hat das bahnbrechende Dekret Nr. 8 „Über Entwicklung der Digitalwirtschaft“ beschlossen. Nach der Annahme des Dekrets sprach die ganze Welt von Belarus im positiven Sinne. Heutzutage arbeitet der Hochtechnologiepark sehr erfolgreich. Im vorigen Jahr sind seine Exporte drastisch angewachsen und überstiegen erstmals eine Milliarde US-Dollar. In diesem Jahr werden immer mehr Unternehmen Residenten des HTPs. Davon sprach auch der Präsident in seiner Jahresbotschaft. Das sind die ersten Schritte zum Aufbau eines IT-Landes. Nun ist die Zeit für die nächste Stufe. Auf die Erfolge des Parks, der IT-Branche muss die ganze Wirtschaft folgen“, ist Alexander Turtschin überzeugt.

In diesem Zusammenhang wurde der Rat zur Entwicklung der Digitalwirtschaft eingerichtet. Der Präsident gab in Auftrag, über die Gründung des Ministeriums für Digitalwirtschaft nachzudenken. Der erste Vizepremier betonte, dass sich der neue Minister Konstantin Schulgan im Bereich auskenne. Eben das Zentrum für Operationsanalyse sei damit beauftragt worden, elektronische Regierung und Plattform für Staatsbehörden zu schaffen.

„Die Aufgaben, die vom ersten stellvertretenden Premier bekanntgegeben wurden, sind klar. Daran wurde bis heute gearbeitet. Alle wollen das Resultat sehen. In erster Linie wollen wir die Infrastruktur für elektronische Dienstleistungen bilden. Darauf wird digitale Umwandlung der Wirtschaft fußen“, fügte Konstantin Schulgan hinzu.

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