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Unternehmer Georgiens arbeiten auf Eröffnung des Handelshauses in Belarus hin

Wirtschaft 20.07.2018 | 16:15
Michail Mjatlikow. Archivfoto
Michail Mjatlikow. Archivfoto

MINSK, 20. Juli (BelTA) – Georgische Unternehmen arbeiten intensiv daran, ein eigenes Handelshaus in Belarus zu eröffnen. Das sagte Botschafter der Republik Belarus in Georgien Michail Mjatlikow im Interview mit der Zeitung „AiF“ (Argumente und Fakten).

„Wenn Georgien ein eigenes Handelshaus in Belarus eröffnet, wird das sicherlich zur Popularisierung georgischer Qualitätsprodukte beitragen. Um dieses Projekt auf die Beine zu stellen, wurde in Belarus bereits das Unternehmen „Georgische Naturprodukte“ registriert“, erzählte der Diplomat.

Belarus habe ebenfalls ein großes Interesse am georgischen Markt. „Unsere Wirtschaften stehen miteinander in keinem direkten Wettbewerb. Vielmehr ergänzen sie einander. Wir stellen Waren her, die es in Georgien nicht gibt. Das gilt auch umgekehrt. Den georgischen Markt finden wir auch aus einem anderen Grund attraktiv. Wer hier ein Unternehmen gründet, erhält ein Zertifikat für den Warenexport in jene Staaten, mit denen Georgien ein Freihandelsabkommen abgeschlossen hat. Georgien ist regional führend, was die Zahl der abgeschlossenen Freihandelsabkommen betrifft“, betonte der Botschafter.

Eine breite Präsenz belarussischer Lastkraftwagen, Kommunaltechnik, Landmaschinen und sonstiger Geräte auf dem georgischen Markt liege im Interesse der belarussischen Wirtschaft, sagte der Diplomat. „Unsere Betriebe nehmen an verschiedenen Ausschreibungen teil. Wir bemühen uns darum, unsere Technik-Exporte nach Georgien wiederherzustellen. Natürlich müssen wir uns im globalen Wettbewerb durchsetzen können. Deshalb halten wir es für wichtig, georgische Verbraucher mit belarussischen Industriewaren wieder bekannt zu machen. Unsere Industrieproduktion entspricht den höchsten Standards und ist nach Preis und Qualität sehr attraktiv“, sagte Mjatlikow.

Im Bereich der Landwirtschaft könnten Belarus und Georgien eine Reihe von Projekten umsetzen. „Belarussische Erfahrungen im Bereich der Milch- und Fleischverarbeitung treffen auf zunehmendes Interesse in Georgien. Es laufen Gespräche über die Schaffung von Hochzuchtzentren und Ausbildung von Fachkräften. Darüber hinaus findet Georgien die belarussische Gewächshauswirtschaft sehr interessant.“

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