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Vizepremier über Stromtarife nach Hochfahren des belarussischen Atomkraftwerks

Wirtschaft 14.05.2018 | 14:39

SOTSCHI, 14. Mai (BelTA) – Nach der Inbetriebnahme des belarussischen Atomkraftwerks wird man sich darum bemühen, Stromenergietarife für Realsektor zu senken. Die endgültige Entscheidung wird aber davon abhängen, wie sich Russland und Belarus über den Gaspreis einigen. Das sagte Vizepremier Wladimir Semaschko beim Forum „Atomexpo“ in Sotschi.

Heute erstatte die Bevölkerung rund 85 Prozent der Stromkosten, so Semaschko. In zwei Jahren sollten die Stromkosten zu 100 Prozent zurückerstattet werden, das könne man aber erst erreichen, wenn Arbeitslöhne und Renten steigen würden. Belarussen erstatteten heute 16,8 Prozent der Wärmekosten. Die Aufgabe einer kompletten Kostenerstattung stehe nicht. „Das bedeutet, wir müssen die Preise versechsfachen. Niemand wird es schaffen, Wärmekosten komplett zurückzuerstatten. Auch wohlhabende Menschen nicht. Deshalb steht heute diese Aufgabe nicht“, führte er aus.

Im Realsektor geht es darum, Tarife zu senken, mindestens auf 10 Cent pro Kilowattstunde (heute 11 Cent pro Kilowattstunde). Auf die Dauer wird Belarus seine Stromtarife an die in Russland anpassen.

Vizepremier geht davon aus, dass mit dem Bau neuer Kraftwerke die Energie-Selbstkosten sinken werden. Mit der Inbetriebnahme eines eigenen Atomkraftwerks wird der Strom in Belarus noch billiger sein.

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