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Wladimir Sinowski

Keine Barrieren für weibliches Unternehmertum in Belarus

Meinungen 10.10.2017 | 19:04
Wladimir Sinowski Wladimir Sinowski Wirtschaftsminister der Republik Belarus

MINSK, 10. Oktober (BelTA) – In Belarus gibt es keine Barrieren für Frauen, die sich als Handwerkerinnen oder Unternehmerinnen selbstständig machen wollen. Diese Meinung äußerte Wirtschaftsminister Wladimir Sinowski in der internationalen Konferenz zum Thema „Weibliches Unternehmertum als Faktor der nachhaltigen Entwicklung“ in Minsk.

In der nächsten Zeit werden Bedingungen für Geschäftstätigkeit strukturell vereinfacht, sagte Sinowski. Er lobte die große Rolle und das Potential von Frauen in der Wirtschaft.

„In verschiedenen Staaten sehen sich Existenzgründerinnen ganz unterschiedlichen Problemen und Herausforderungen ausgesetzt. In Belarus fehlen rechtliche, kulturelle und religiöse Hindernisse für Frauen in Unternehmen oder Handwerkerinnen. Jeder Mensch mit genug Unternehmensgeist – unabhängig vom Geschlecht – kann sich frei in der Wirtschaft realisieren. Dabei werden Unternehmerinnen doppelt belastet – in der Arbeit wie zu Hause. Nicht alle Männer können das“, fügte er hinzu.

„Frauen in Belarus haben Zugang zu Fördermechanismen, die ihnen helfen können, ihre Geschäftsideen zu verwirklichen“, so Sinowski. So unterstütze die Entwicklungsbank der Republik Belarus Unternehmerinnen in den Regionen – sie vergebe Kredite zu niedrigeren Zinsen. Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung finanziere nicht nur die Geschäftsideen von Frauen in Unternehmen, sondern biete Bildung, Information und Beratung für Existenzgründerinnen an. Auch der Fonds für finanzielle Unterstützung von Unternehmen könne Hilfe erweisen.

„Förderung von Frauen in Unternehmen bedeutet nicht nur Subventionen und Zuschüsse, sie ist ein effektives wirtschaftliches Instrument“, sagte Wirtschaftsminister. „Menschen, die Ideen haben und zum Wachstum sowie zur Entwicklung des Privatsektors beitragen können, muss man unterstützen“, zeigte er sich sicher.

Das Forum ist eine Teilveranstaltung der Wochen der nachhaltigen Entwicklung 2017, die derzeit in Minsk stattfinden. Daran beteiligen sich viele Initiativen, Staatsbeamte, Vertreter akademischer Kreise und Unternehmer. Geplant sind Diskussionen über die Förderung des Unternehmergeistes von Frauen. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur konkrete Maßnahmen, sondern die Gewährleistung der ökonomischen Geschlechtergleichheit als eine wichtige Voraussetzung der nachhaltigen Entwicklung. Das letzte Ziel ist eines der 17 UN-Ziele für eine nachhaltige Entwicklung bis 2030.

Themen der Konferenz sind unter anderem staatliche Unterstützung von Frauen in Unternehmen, Förderung von Beschäftigung und Selbstbeschäftigung, Zugang zu Finanzressourcen, Inklusion von behinderten Frauen. Ihre Erfahrungen werden zum Beispiel deutsche Unternehmerinnen präsentieren.

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