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Lilia Ananitsch

Nationaler Buchverlag wurde zur Visitenkarte von Belarus im Ausland

Meinungen 30.08.2017 | 18:57
Lilia Ananitsch Lilia Ananitsch Informationsministerin von Belarus

Der nationale Buchverlag wurde zur Visitenkarte von Belarus im Ausland. Diese Meinung äußerte die belarussische Informationsministerin, Lilia Ananitsch, heute vor Journalisten, wie ein BelTA-Korrespondent bekanntgab.

Die Informationsministerin ist überzeugt, im modernen Belarus würden Traditionen des Erstdruckers Franzysk Skaryna fortgesetzt. Die Erfolge belarussischer Buchverleger seien im Ausland anerkannt worden. „Das nationale Buch ist unser Schatz und unsere Visitenkarte“, unterstrich Lilia Ananitsch. Derzeit sei es bekannt, dass die 20-bändige Faximil-Ausgabe „Bucherbe von Franzysk Skaryna“ mit dem Grand Prix des Internationalen Wettbewerbs der GUS-Staaten „Kunst des Buches“ ausgezeichnet worden sei. In diesem Jahr seien belarussische Bücher auf den internationalen Ausstellungen in Kasachstan, China und Frankreich präsentiert worden. Geplant seien Präsentationen in Deutschland, Russland, Serbien.

Im Land gibt es mehr als 500 Verlagsorganisationen. Der Staat unterstützt die Herausgabe von sozial wesentlichen Büchern. Insgesamt wurden in der ersten Jahreshälfte über 4,5 Tsd. Bücher mit einer Gesamtauflage von rund 10 Mio. Exemplaren verlegt. Auf Belarussisch wurden 560 Bücher herausgegeben.

Mit Errungenschaften des belarussischen Buchverlags kann man sich während des Tags des belarussischen Schrifttums bekannt machen, der in Polozk am 1./3. September stattfindet. Das Programm ist inhaltsreich. Die Hauptthemen sind der 1155. Jahrestag von Polozk und der 500. Jahrestag des belarussischen Buchdrucks. Es findet der internationale Rundtisch belarussischer und ausländischer Schriftsteller statt. Es wird die Nationale Literaturprämie verliehen. Es wird das Festival des Buches und der Presse veranstaltet. Es werden Konferenzen und Ausstellungen organisiert.

Lilia Ananitsch bemerkte, im Ausland werde ein großes Interesse für den Tag des belarussischen Schrifttums in Polozk gezeigt. 12 Länder würden ihre Delegationen der Literaten, Wissenschaftler und Bibliothekare schicken. Am Fest würden viele Diplomaten teilnehmen.

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