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Andrej Dapkjunas

Deutsch-belarussische Beziehungen im Aufwind

Meinungen 04.10.2017 | 10:36
Andrej Dapkjunas Andrej Dapkjunas Stellvertretender Außenminister von Belarus

MINSK, 4. Oktober (BelTA) – Die deutsch-belarussischen Beziehungen erleben heute einen Aufschwung. Das erklärte Stellvertretender Außenminister von Belarus Andrej Dapkjunas in seiner Ansprache beim Festakt zum Tag der deutschen Einheit am 3. Oktober in Minsk.

„Belarus sieht in Deutschland einen seiner wichtigsten Auslandspartner und misst einer nachhaltigen Stärkung und Entwicklung der freundschaftlichen Beziehungen auf den Prinzipien des gegenseitigen Respekts, Verantwortung und Vertrauens eine große Bedeutung bei“, betonte Vizeminister. „In diesem Jahr schauen Belarus und Deutschland auf 25 Jahre diplomatischer Beziehungen zurück. Wir wissen sehr wohl, dass Deutschland als einer der ersten Staaten die Unabhängigkeit von Belarus anerkannt hat.“

Die beiden Staaten und Völker seien politisch, wirtschaftlich und kulturell eng verbunden, bemerkte Dapkjunas. „Wir beide waren schon immer ein Teil des europäischen Raumes“, sagte er. Dabei erinnerte er auch an die grausamen Seiten der gemeinsamen Geschichte – an die tragische Zeit des Zweiten Weltkrieges. „Durch Dialog und Versöhnung haben wir dieses schwierige Erbe der Vergangenheit überwunden und den Weg zu einer konstruktiven zukunftsgerichteten Zusammenarbeit geschlagen“, sagte er.

Heute pflegten Deutschland und Belarus fruchtbare Kontakte in Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur, Bildung, Umweltschutz, Sport. Die beiden Länder würden im Rahmen von Jugendaustauschprojekten und Städtepartnerschaften viel bewirken. Die humanitäre Kooperation bilde seiner Meinung nach eine wichtige Säule der Beziehungen. Nach der Tschernobyl-Katastrophe habe Deutschland Belarus seine Solidarität zum Ausdruck gebracht und über viele Jahre hinweg humanitäre Hilfe geleistet.

„Heute erlebt die deutsch-belarussische Zusammenarbeit einen Aufschwung. Der politische Dialog gewinnt an Tempo, die parlamentarische Zusammenarbeit ist im Aufwind, in den Bereichen Handel, Wirtschaft und Investitionen tut sich enorm viel. Die beiden Länder erarbeiten ein tragbares Vertragswerk und koordinieren ihre Bemühungen in internationalen Organisationen und auf der Weltarena. Wichtig ist aber, dass das gegenseitige Vertrauen wächst und dass sich die beiden Staaten es darauf abgezielt haben, gemeinsam aktuelle Probleme zu bewältigen“, sagte Vizeminister.

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