Mobile Version
Projekte
Services
Staatsorgane
Lidia Jermoschina

Wahlen müssen maximal offen sein und Alternative bieten

Meinungen 15.12.2017 | 13:54
Lidia Jermoschina Lidia Jermoschina Vorsitzende der Zentralen Wahlkommission

Die Wahlen müssen maximal offen sein und Alternative bieten. Diese Meinung sprach die Vorsitzende der Zentralen Wahlkommission von Belarus Lidia Jermoschina vor dem Seminar mit Leitern und Veranstaltern der Kampagne für die lokalen Wahlen.

Die Leiterin der Zentralen Wahlkommission unterstrich, dass die Wähler Alternative bekommen. Dies hängt unmittelbar mit ihrem Interesse, aktiver Teilnahme an Wahlen zusammen.

„Wenn wir an der Wahlaktivität interessiert sind, internationale Wahlstandards als unsere positive Rechtsanwendungspraxis fördern und uns gut auf die wichtigste Wahlkampagne vorbereiten wollen, so müssen wir die Wahlen maximal offen durchführen und Alternative bieten. Es ist wichtig, dass wir uns mit örtlichen Machtsbehörden über demokratische Vorgänge einig sind“, betonte Lidia Jermoschina. Sie hob hervor, dass in der Zentralen Wahlkommission nahezu keine Beschwerden eingereicht wurden. Festgestellt wurde nur eine Anfrage aus dem Gebiet Brest über die Einrichtung der Wahlkommission.

Lidia Jermoschina zufolge ist es schon heute zu sehen, dass diese Kampagne neue Persönlichkeiten in Politik entdeckt. Viele Gruppen wurden registriert, die sich als unabhängige Kandidaten melden. „Das sind völlig neue Menschen, keine Vertreter der politischen Parteien, sondern eher der Zivilgesellschaft. Zurzeit werden keine Anfragen eingereicht, die mit Wahlen nichts zu tun haben. Das sind Bürgeranfragen ganz anderer Natur. Früher beantragten die Bürger z. B. Dachreparaturen, zurzeit betreffen die Anfragen ausschließlich die Durchführung der Wahlen“, betonte die Vorsitzende der Zentralen Wahlkommission.

Schulungsseminare für die Leiter und Veranstalter der Wahlkampagne werden in allen Regionen des Landes ausgetragen. „Das ist nicht nur eine Vorlesung. Wichtig ist, dass hier Fragen gestellt und Treffen in lebendiger Atmosphäre durchgeführt werden. Ich halte einen engen Kontakt zu Wahlkommissionen“, sagte Lidia Jermoschina. In nächster Zeit werden ähnliche Schulungsseminare in Gebieten Mogiljow und Gomel ausgetragen.

Die Wahlen zu lokalen Räten sind für den 18. Februar 2018 angesetzt. Die Kandidaten dürfen sich vom 10. Dezember 2017 bis zum 8. Januar 2018 nominieren. Die Wahlagitation dauert bis zum 18. Februar an. Zum Abgeordneten des lokalen Rates darf ein volljähriger Bürger ohne Vorstrafen und mit Wohnsitz sowie Arbeitsplatz in der bestimmten Verwaltungseinheit erkoren werden. Russische Bürger, die ständig in Belarus wohnen, dürfen sich auch nominieren.

Druckversion
Letzte Nachrichten
Alle Nachrichten
Wetter
Minsk
Baranowitschi
Bobruisk
Borissow
Brest
Warschau
Vilnius
Witebsk
Gomel
Grodno
Shlobin
Kiew
Lida
Minsk
Mogiljow
Mosyr
Moskau
Orscha
Polozk
Riga
Sankt Petersburg
Soligorsk