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Belarus ruft zur Ankurbelung der Kooperation zwischen OVKS und SOZ in Drogenbekämpfung auf

Politik 13.03.2018 | 13:33

MINSK, 13. März (BelTA) – Der belarussische Vizeaußenminister, Andrej Dapkjunas, hat am 12. März während seiner Rede in Wien in der hochrangigen Veranstaltung „UNO und SOZ in Drogenbekämpfung: allgemeine Bedrohungen, gemeinsame Handlungen“ zur Ankurbelung der Zusammenarbeit zwischen der OVKS und der SOZ in Drogenbekämpfung aufgerufen. Das gab der Pressedienst des belarussischen Ministeriums für auswärtige Angelegenheiten der Nachrichtenagentur BelTA bekannt.

Der belarussische Diplomat informierte über eine erfolgreiche Teilnahme von Belarus gemeinsam mit OVKS-Partnern an umfangreichen Antidrogen-Operationen „Kanal“, die auf die Bekämpfung des Eindringens illegaler Drogen in die OVKS-Mitgliedstaaten abzielen. Andrej Dapkjunas rief zur Ankurbelung der Zusammenarbeit zwischen der OVKS und der SOZ in Drogenbekämpfung auf.

Der Vizeaußenminister stellte die Steigerung des Potenzials der SOZ mit Rücksicht auf den Beitritt Indiens und Pakistans zur Organisation 2017 fest. Er unterstrich das Interesse von Belarus am Ausbau der Kooperation mit dieser regionalen Organisation in Sicherheit und Wirtschaftsentwicklung.

An der Veranstaltung nahmen UN-Vizegeneralsekretär Juri Fedotow, SOZ-Generalsekretär Rashid Alimov, Delegationsleiter der Teilnehmerländer, Beobachter, Partner, Vertreter internationaler und regionaler Organisationen teil. Das Ziel des Treffens war es, den praktischen Dialog zwischen der UNO und der SOZ über die Umsetzung der gemeinsamen Projekte und Programme zur Bekämpfung der Drogen und anderer Formen der grenzüberschreitenden organisierten Kriminalität zu stärken.

In Wien traf sich Andrej Dapkjunas mit dem Vizegeneraldirektor der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA), Direktor des Departements für technische Zusammenarbeit Dazhu Yang. Der Vertreter von Belarus bestätigte, die Mechanismen der technischen Zusammenarbeit mit der IAEA seien ein wichtiges Instrument für die Übergabe und Einführung innovativer Ideen, Technologien und Erfahrungen im Nuklearbereich. Er zeigte sich zufrieden, dass Belarus umfassende Projekte zur Stärkung und Entwicklung des nationalen Potenzials im Bereich friedliche Nutzung der Atomenergie umgesetzt habe. Die Seiten erzielten konkrete Vereinbarungen zur weiteren Entwicklung der Zusammenarbeit von Belarus mit der Agentur.

Am denselben Tag fand das Treffen des belarussischen Diplomaten mit dem Generaldirektor der UN-Organisation für Industrielle Entwicklung (UNIDO) Li Yong statt. Die Gesprächspartner besprachen Zustand und Perspektiven der Zusammenarbeit von Belarus mit der UNIDO, darunter die Umsetzung von Projekten der technischen Hilfe. Der UNIDO-Generaldirektor versicherte in einer aktiven Unterstützung von Belarus bei der Modernisierung der Industrie und Einführung innovativer Technologien.

Der UNIDO-Generaldirektor wurde über die Initiative von Belarus zur Förderung von Interessen der Länder mit mittlerem Einkommen informiert. Es wurden auch Fragen der Vorbereitung des Projektes der strategischen Kooperationsrahmen der Organisation mit Ländern mit mittlerem Einkommen durch das UNIDO-Sekretariat ausführlich behandelt.

Der Vizeaußenminister von Belarus führte auch das Gespräch mit dem Vizehelfer des US-Staatssekretärs für internationale Angelegenheiten, die mit Drogen und rechtsschützender Tätigkeit verbunden sind, James Walsh durch. Es wurde eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen den Ländern betont. Es wurden Fragen der internationalen Zusammenarbeit in Drogenbekämpfung sowie Möglichkeiten zum Ausbau der bilateralen Kooperation im Rechtsschutzbereich erörtert.

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