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Belarus und Lettland führen Sitzung zwischenstaatlicher Kommission am 6. September in Riga durch

Politik 20.07.2018 | 16:03
Wladimir Makej und Māris Kučinskis. Foto: Twitter-Account des lettischen Premiers
Wladimir Makej und Māris Kučinskis. Foto: Twitter-Account des lettischen Premiers

MINSK, 20. Juli (BelTA) – Die Sitzung der belarussisch-lettischen zwischenstaatlichen Kommission für die Zusammenarbeit in Wirtschaft, Wissenschaft und Technik soll in Riga am 6. September stattfinden. Fragen ihrer Organisation wurden vom belarussischen Außenminister, Wladimir Makej, und Premier Lettlands, Māris Kučinskis, besprochen. Das gab der Pressedienst des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten von Belarus der Nachrichtenagentur BelTA bekannt.

Beim Treffen in Riga erörterten die Seiten die Umsetzung von Vereinbarungen, die während des Besuchs des lettischen Premiers in Belarus im Februar erzielt wurden.

Wladimir Makej informierte über den Abschluss der Abstimmung des zwischenstaatlichen Veranstaltungsplans in wichtigen Kooperationsrichtungen auf mittlere Sicht durch den Austausch der diplomatischen Noten. Der Plan schließt verschiedene Bereiche der bilateralen Zusammenarbeit, darunter Wirtschaft, Handel, Industrie, Ökologie und Naturnutzung, regionale Kooperation, Tourismus, Wissenschaft ein.

Es wurde die Wichtigkeit der Ausarbeitung praktischer Maßnahmen zur Umsetzung des Plans während der ordentlichen Sitzung der zwischenstaatlichen Kommission betont, die für den 6. September geplant ist.

Als vielversprechende Arbeitsrichtung wurde der Bereich Informations- und Kommunikationstechnologien hervorgehoben. Es wurden Maßnahmen zu einer aktiveren Umsetzung des Potenzials der Kooperation in Transport und Logistik, darunter mit der Nutzung von Möglichkeiten des Industrieparks „Great Stone“, behandelt.

Der belarussische Außenminister führte in Riga die Verhandlungen mit dem Vizevorsitzenden des Sejms Lettlands Gundars Daudze durch. Es wurde eine große Bedeutung der nachhaltigen Ankurbelung und der Erhöhung der Kontakte zwischen den Parlamenten beider Länder für die Entwicklung von Beziehungen unterstrichen.

Die Seiten betonten die Wichtigkeit der aufgenommenen regelmäßigen Kooperation auf Ebene der Vorsitzenden der Parlamentskommissionen für Sicherheit, internationale Angelegenheiten, Wirtschaft und schätzten die Tätigkeit der Abgeordnetengruppen für die Zusammenarbeit hoch ein.

Wladimir Makej besuchte die Lettische Nationalbibliothek. Dort sah er seltene Bücher, die mit Belarus verbunden sind, machte sich mit der Ausstellung der lettischen Nationalträchte bekannt, die sich dem 100. Unabhängigkeitstag Lettlands widmet. Der Außenminister betonte die Wichtigkeit der weiteren Kooperation zwischen den Nationalbibliotheken, die einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung der bilateralen Zusammenarbeit im Kulturbereich leisten.

Außerdem besuchte Wladimir Makej lettische Betriebe. Er machte sich mit der Tätigkeit der Unternehmen bekannt und beriet Perspektiven der Entwicklung der gegenseitig vorteilhaften Kooperation.

Am Vorabend fanden die Verhandlungen mit dem lettischen Außenminister Edgars Rinkēvičs statt. Die Außenminister beider Länder stellten die Fortsetzung der Tradition der Durchführung jährlicher Treffen in Riga und Minsk abwechselnd fest. Die Gesprächspartner unterstrichen, dass es keine Problemfragen in den Beziehungen zwischen Belarus und Lettland gibt. Der Schwerpunkt wurde auf die Entwicklung der Kooperation in Handel und Wirtschaft gelegt.

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