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Belarussische Gesetzgeber betrachten China als vorrangigen Partner

Politik 17.04.2017 | 14:18
Michail Mjasnikowitsch, Zhang Dejiang und Wladimir Andrejtschenko
Michail Mjasnikowitsch, Zhang Dejiang und Wladimir Andrejtschenko

MINSK, 17. April (BelTA) – Belarussische Gesetzgeber betrachten China als einen vorrangigen Partner und sind bereit, alle Fragen offen zu besprechen. Das erklärte der Vorsitzende der Repräsentantenkammer der Nationalversammlung von Belarus, Wladimir Andrejtschenko, heute während der Verhandlungen mit der Parlamentsdelegation der Volksrepublik China um den Vorsitzenden des Ständigen Komitees des Nationalen Volkskongresses, Zhang Dejiang, wie ein BelTA-Korrespondent bekanntgab.

„Belarussische Gesetzgeber betrachten China als einen vorrangigen Partner. Wir sind bereit, alle Fragen offen und gleichberechtigt zu besprechen. Wir haben keine geschlossenen Themen“, unterstrich der Vorsitzende der Repräsentantenkammer. Er äußerte die Hoffnung, dass der Besuch der Delegation Chinas eine neue Seite in den bilateralen interparlamentarischen Beziehungen eröffne.

Laut Andrejtschenko seien Charaktereigenschaften des belarussischen und des chinesischen Volkes sehr ähnlich. Die Hauptzüge seien Arbeitsamkeit, Ablehnung von Gewalt und Achtung auf die Kultur.

Er bemerkte, es habe keine Meinungsverschiedenheiten in Schlüsselfragen der bilateralen und internationalen Tagesordnung in der ganzen Geschichte der Entwicklung der belarussisch-chinesischen Beziehungen gegeben. „Alle Kontakte der Leiter beider Länder brachten immer erfolgreiche Ergebnisse. Wir schätzen jenen Beitrag hoch ein, den Sie in die Entwicklung des belarussisch-chinesischen interparlamentarischen Dialogs persönlich beigetragen haben“, sagte Wladimir Andrejtschenko an den Leiter der chinesischen Delegation.

„Wir sind stolz auf die Freundschaft mit dem chinesischen Volk. Trotz des Status eines der weltweiten Führer baut China gleichberechtigte und respektvolle Beziehungen mit allen Ländern auf“, so der Vorsitzende der Repräsentantenkammer.

Die diplomatischen Beziehungen zwischen Belarus und China wurden am 20. Januar 1992 aufgenommen. Die Seiten tauschen Besuche auf hoher und höchster Ebene regelmäßig aus. Es wird ein aktiver interparlamentarischer Dialog geführt. Das sichert eine dynamische Entwicklung der belarussisch-chinesischen Beziehungen auf den Gebieten Politik, Handel, Wirtschaft und im humanitären Bereich. Belarus und die Volksrepublik China arbeiten in internationalen Organisationen erfolgreich zusammen und unterstützen einander in prinzipiellen Fragen. In der Nationalversammlung von Belarus und im Nationalen Volkskongress sind Arbeitsgruppe für die interparlamentarische Zusammenarbeit tätig.

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