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Dapkjunas und Japans Sondergesandter erörtern Reform des UN-Sicherheitsrates

Politik 09.07.2018 | 19:23

MINSK, 9. Juli (BelTA) – Reform des UN-Sicherheitsrates stand im Mittelpunkt der Gespräche zwischen dem Vizeaußenminister von Belarus Anderj Dapkjunas und dem Sondergesandten des japanischen Außenministeriums Seiichi Kondo, der sich zu einem Besuch in Belarus aufhält. Das teilte der Pressedienst des belarussischen Außenministeriums gegenüber BelTA mit.

Die Diplomaten sprachen über die Intensivierung zwischenstaatlicher Kontakte und weitere Entwicklung der diplomatischen Kooperationsinfrastruktur sowie eine stärkere Zusammenarbeit in internationalen Institutionen. Der japanische Diplomat sprach das Thema Reform des UN-Sicherheitsrates an und betonte, dass man die Verhandlungen darüber auf keinen Fall auf die lange Bank schieben solle.

Belarus unterstütze jeden Weg, der zu mehr Effizienz und Repräsentanz des UN-Sicherheitsrates führen könne, bestehe dennoch darauf, einen ausgewogenen, nachhaltigen und konsensorientierten Ansatz zu verfolgen. Der Vizeminister unterstrich, dass in der Atmosphäre der Freundlichkeit und des Vertrauens die Reform-Gespräche viel effektiver gestaltet werden können.

Der belarussische Diplomat glaubt, dass entsprechende Schritte und Initiativen einzelner Nationalstaaten und Staatengruppen zur internationalen Deeskalation und Überwindung der globalen Vertrauenskrise zum kritischen Erfolgsfaktor werden könnten. Solange das notwendige auf Vertrauen und Verständigung basierte Fundament fehlt, werden selbst die attraktivsten organisatorischen Schritte kaum dazu führen, das wichtigste UN-Organ effektiver zu machen.

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