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Im Rahmen der Helsinki-2-Initiative ist Übergang von militanter Rhetorik zu Verhandlungen möglich

Politik 17.07.2017 | 09:06
Wladimir Makej. Foto aus dem Archiv
Wladimir Makej. Foto aus dem Archiv

MINSK, 17. Juli (BelTA) – Im Rahmen der durch die belarussische Seite vorgeschlagenen Initiative zur Organisation eines neuen internationalen Forums in Analogie zum Helsinki-Prozess ist der Übergang von der militanten Rhetorik zu den Verhandlungen möglich. Das erklärte der belarussische Außenminister, Wladimir Makej, im Interview bei Belarus 1, wie die Nachrichtenagentur BelTA berichtet.

Laut Außenminister sei die vom belarussischen Staatschef vorgeschlagene Initiative des Prozesses „Helsinki 2“ rechtzeitig und aktuell. „In greifbarer Zukunft verstehen wir (in der ganzen Welt – Anm. BelTA) die Notwendigkeit zum schnellsten Übergang von der militanten Rhetorik zu den Verhandlungen und zur Suche nach den gegenseitig annehmbaren Lösungen der angesammelten Probleme. Man kann es im Rahmen des Konzeptes „Helsinki 2“ tun“, so Wladimir Makej.

Was den belarussischen ZEI-Vorsitz angeht, bemerkte der Außenminister, dass die belarussische Position auf die Notwendigkeit zur Lösung von bestehenden Problemen abzielt. „Natürlich verstehen wir, dass wir die direkten Verhandlungen sogleich nicht organisieren können, die mit dem Abschluss von Abkommen, z.B. zwischen der EAWU und der EU, verbunden sind. Man muss klein anfangen, Schritt für Schritt“, sagte der Außenminister.

„Wir sind interessiert an der Annäherung unserer Standards und am Handel gemäß einheitlichen Regeln. Wenn wir nachhaltig fortgehen werden, entsteht ein größeres Verständnis für die Notwendigkeit der Zusammenarbeit zwischen dem eurasischen und europäischen Wirtschaftsraum“, erklärte Wladimir Makej.

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