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Makej: Belarus wird alles Mögliche zur Annäherung von Ost und West tun

Politik 17.11.2017 | 19:59

MINSK, 17. November (BelTA) – Belarus wird alles Mögliche zur Annäherung von Ost und West und zur Überwindung aller Widersprüche tun. Das erklärte Außenminister Wladimir Makej heute beim Minsk Forum.

„In diesem Geiste fördern wir alle Aktivitäten zur Suche nach Berührungspunkten zwischen Ost und West und unterstützen internationale Bemühungen um eine friedliche Beilegung des Ukraine-Konflikts, darunter das Zusammenspiel von Deutschland mit den anderen Normandie-Staaten“, sagte der Minister.

Nach seinen Angaben seien die Seiten im Stande, die Grenze zwischen Belarus und EU in eine Linie der vorbildhaften Nachbarschaft zu verwandeln. „Sie kann und muss zu einer Schnittstelle zwischen der europäischen und eurasischen Integrationen sein. Vom Standpunkt der historischen Logik, Geopolitik, Geoökonomie und des gesunden Verstandes ist dieser Dialog alternativlos“, zeigte sich Makej sicher.

Man könne sich nicht vorstellen, dass zwei Integrationsblöcke so lange aneinander vorbei existierten, betonte der Außenminister. „Die Vorteile des Dialogs zwischen EAWU und EU laufen nicht nur auf praktische Fragen wie Harmonisierung von Standards, Verbesserung zollrechtlicher, transportlogistischer und technischer Handelsbedingungen hinaus. Es ist viel wichtiger zu beweisen, dass die Eurasische Wirtschaftsunion und die Europäische Union vereinbar und keine Feindstrukturen seien. Ein demonstratives Streben der beiden Unionen nach Kooperation könnte alle Parteien versöhnen, den Frieden in die gespaltenen Gesellschaften wieder einkehren zu lassen und neue vergebliche Opfer zu vermeiden.

Die Staaten und Gesellschaften sehen sich heute mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert, stellte er fest. „Ein hohes Maß an Missverständnis und Misstrauen zwischen Russland und dem Westen versetzt uns in die Zeiten des Kalten Krieges und der Blockpolitik zurück“, bemerkte der Außenminister.

Unter solchen Bedingungen bleibt Belarus einerseits seiner strategischen Partnerschaft mit Russland treu, auch im Bereich der Militärpolitik, und sieht die EAWU-Integration als eine erstrangige Priorität. Andererseits baut der Staat maximal konstruktive und pragmatische Beziehungen mit Eu und den USA auf. „Dieses Gleichgewicht ist lebensnotwendig, wenn wir uns nicht in eine Pufferland verwandeln wollen, was mit schweren Sicherheitsrisiken verbunden ist“, führte Makej aus.

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