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Makej: Diskussionen über Belarussisches AKW sind politisiert

Politik 06.10.2017 | 16:30
Wladimir Makej
Wladimir Makej

MINSK, 6. Oktober (BelTA) – Die Diskussionen über das Belarussische Atomkraftwerk sind politisiert. Das erklärte der belarussische Außenminister, Wladimir Makej, in der ersten Konferenz der Honorarkonsuln von Belarus. Das gab der Pressedienst des belarussischen Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten der Nachrichtenagentur BelTA bekannt.

Der Außenminister bemerkte, Belarus sei stolz auf Richtungen wie Energiewirtschaft, Weltraumforschungen, biochemische Technologien, Informationstechnologien, die im Land entwickelt würden. 2019 werde der erste AKW-Block in Betrieb genommen. „Über dieses Thema werden viele Diskussionen geführt. Sie sind vorwiegend politisiert. Ich möchte Ihre Aufmerksamkeit darauf lenken, dass wir nach der Tschenobyl-Katastrophe 1996 an den höchsten Sicherheitsstandards des AKW interessiert sind. Es muss vor allem den IAEA-Standards entsprechen“, sagte Wladimir Makej.

„Wir wollen die internationalen Verpflichtungen nicht verletzen. Belarus ist interessiert an der AKW-Sicherheit“, unterstrich der Außenminister.

Er versicherte, die belarussische Seite arbeite mit der Internationalen Atomenergie-Organisation eng zusammen. „Wir luden mehrere IAEA-Missionen ein. Sie besuchten das AKW und trafen sich mit Experten in Belarus. Wir erfüllten alle Anforderungen und Verpflichtungen, die wir im Rahmen der entsprechenden internationalen Vereinbarungen übernommen hatten. Wir erfüllten die Anforderungen der Europäischen Kommission und führten Stresstests durch. Derzeit arbeiten wir mit der Europäischen Kommission an der Analyse der Ergebnisse dieser Stresstests“, erzählte der Außenminister.

„Ich möchte Sie noch einmal versichern, dass wir der Erörterung dieser Fragen nicht entgehen wollen. Wir sind interessiert an der Sicherheit dieses AKW. Wir als offizielle Vertreter von Belarus nehmen an verschiedenen internationalen Foren und Veranstaltungen teil. Sehr oft geben wir Aufschlüsse über den AKW-Bau. Leider versuchen unsere Partner, diese Frage zu politisieren“, erklärte Wladimir Makej.

„Der Reaktor, der in Belarus gebaut wird, ist absolut zuverlässig nach Einschätzungen von Experten aus vielen Ländern. Diesen Reaktor bauen nicht nur Belarus sondern auch eine Reihe der EU-Länder“, so er.

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