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Makej: Globalisierung muss gerecht sein

Politik 22.09.2017 | 09:59

MINSK, 22. September (BelTA) – Die Globalisierung muss gerecht sein. Das erklärte der belarussische Außenminister, Wladimir Makej, in seiner Rede während der UN-Generalversammlung, wie die Nachrichtenagentur BelTA berichtet.

Laut Außenminister habe die zunehmende Globalisierung zum Fortschritt und zur wirtschaftlichen Entwicklung auf dem Planeten beigetragen. Sie habe aber die Kehrseite. „Die Mehrheit der Bevölkerung der Erde konnte diese Früchte nicht nutzen, besonders im letzten Jahrzehnt. Als Ergebnis können wir die Armut nicht bekämpfen. Die Ungleichheit nimmt weiter zu. In den letzten Jahren sprach man viel über wirtschaftliche Ursachen dieser Probleme. Die globale Wirtschaft arbeitete im Interesse des Unternehmenskapitals und nicht im Interesse eines einfachen Menschen“, erklärte Wladimir Makej.

Gleichzeitig betonte der Außenminister bestimmte Gründe für den Optimismus. „Wir verbinden ihn mit der regionalen Integration und den neuen schöpferischen Ideen in der globalen Wirtschaft“, sagte er.

Wladimir Makej nannte die regionale Integration ein unabdingbares Element der modernen Welt. „Dort, wo sich diese Prozesse aktiv entwickeln, gibt es weniger Raum für die politische Aufspaltung. Belarus ist ein aktiver Teilnehmer vieler Integrationsprozesse in seiner Region“, so er.

In den letzten Jahren fördere Belarus die Ideen der Zusammenarbeit zwischen regionalen Prozessen im Rahmen des Ansatzes „Integration der Integrationen“ aktiv. „Wir sind davon überzeugt, dass die regionalen Prozesse wie Staaten zusammenwirken müssen“, erläuterte der Außenminister.

Zu den neuen schöpferischen Ideen zähle Belarus die chinesische Initiative „Ein Gürtel und eine Straße“, die eine neue Art der vielseitigen wirtschaftlichen Beziehungen darstelle. Sie ziele darauf ab, dass sowohl einzelne Teilnehmer als auch die globale Wirtschaft Gewinne erzielen würden. Die Republik Belarus nehme an dieser Initiative aktiv teil und unterstütze sie. Wir meinen, die Initiativen „Integration der Integrationen“ und „Ein Gürtel und eine Straße“ würden der globalen Wirtschaft helfen, die Konvergenzbahn zu erreichen.

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