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Makej schließt Verlängerung der visafreien Aufenthaltsdauer für Ausländer auf 90 Tage nicht aus

Politik 11.12.2017 | 13:53

MINSK, 11. Dezember (BelTA) – Außenminister Wladimir Makej hat in einem TV-Interview mit „Nastojascheje wremja“ gesagt, er schließe die Verlängerung der visafreien Aufenthaltsdauer für Ausländer auf 90 Tage nicht aus.

Auf die Frage nach einer weiteren Visaliberalisierung mit der Möglichkeit einer längeren visafreien Aufenthalt bis zu drei Monaten erwiderte Makej: „Das ist nicht ausgeschlossen.“ Dabei erinnerte er, dass Belarus mit einer Reihe von Staaten Abkommen abgeschlossen hat, deren Bürger für 30 Tage visafrei nach Belarus einreisen dürfen. Zu diesen Staaten gehören Israel, VAE, Katar und andere an.

Im Moment lote Belarus die Verlängerung einer visafreien Einreise auf 10 Tage aus. „Künftig kann die Aufenthaltsdauer noch länger ausfallen“, sagte Außenminister.

Belarus sei ein Transitland mit einer exportorientierten Wirtschaft und ureigen daran interessiert, ein maximal attraktives Einreiseregime für Ausländer einzuführen, so Makej. „Wir möchten hier mehr Touristen und Unternehmer sehen. Wir möchten, dass sie sich vom Geschäftsklima in Belarus ein Bild machen und dass sie hier erfolgreiche Gespräche durchführen“, fügte er hinzu.

Ab dem 12. Februar 2017 dürfen Ausländer aus 80 Staaten für die Dauer von 5 Tagen visafrei nach Belarus einreisen. Die Einreise erfolgt über den Nationalflughafen Minsk. Wer länger als 5 Tage in Belarus bleiben möchte, muss sich bei Behörden anmelden. „Aber auch diese Regelung kann gelockert werden“, so Außenminister.

Im Moment werden zwei wichtige Abkommen zwischen Belarus und EU vorbereitet – das Visaliberalisierungsabkommen und das Rückübernahmeabkommen. Makej: „Europäische Partner sind zu weiteren Schritten bereit. In der nächsten Zeit werden wir Entscheidungen treffen, die für beide Seiten tragfähig und hinnehmbar sind. Es müssen ein Paar technische Details geklärt werden. Daran arbeiten wir im Moment sehr intensiv.“

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