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Makej: Wir wollen Spannung in Region nicht erhöhen

Politik 19.07.2018 | 16:23
Wladimir Makej und Edgars Rinkēvičs. Foto: Außenministerium Lettlands
Wladimir Makej und Edgars Rinkēvičs. Foto: Außenministerium Lettlands

MINSK, 19. Juli (BelTA) – Belarus wird Handlungen der NATO an den Grenzen berücksichtigen. Es will aber die Spannung in der Region beim Aufbau der Militärpolitik nicht erhöhen. Das erklärte der belarussische Außenminister, Wladimir Makej, heute vor Journalisten in Riga im Anschluss an die Verhandlungen mit seinem lettischen Kollegen, Edgars Rinkēvičs, wie die Nachrichtenagentur BelTA berichtet.

„Wir werden jene Handlungen verfolgen, die die NATO an unseren Grenzen vornimmt. Wir werden es beim Aufbau unserer Militärpolitik gegenüber der NATO und den Nachbarstaaten berücksichtigen. Wir werden auf solche Weise handeln, damit unsere Handlungen zur Erhöhung der Spannung in der Region, zum Rüstungsrennen oder zu militaristischen Bestrebungen nicht beitragen können“, sagte Wladimir Makej.

Ihm zufolge sehe die belarussische Seite, dass es Schritte zur Stärkung der NATO in einigen Nachbarstaaten unternommen würden. „Wir begrüßen nicht diese Schritte, weil es keinen Beitrag zur Stärkung der Stabilität und Sicherheit in unserer Region leistet. Wir verstehen aber, dass die NATO und die Nachbarstaaten ihre eigene Logik haben. Wir verstehen, dass sie Schritte ausgehend von irgendwelchen Bestrebungen tun. Natürlich müssen wir daran denken, wie wir handeln werden. Wir werden mit unseren Handlungen keine zusätzlichen Sicherheitsbedrohungen in der Region schaffen“, unterstrich der Außenminister.

Er wies darauf hin, dass Belarus ausländische Militärstützpunkte auf seinem Territorium nicht platzieren wird. „Heutzutage sind moderne Waffen so gemacht, dass es nicht notwendig ist, Flugzeuge oder andere Ausrüstung irgendwo zu platzieren. Die Rakete kann enorme Reichweiten erzielen“, fügte Wladimir Makej hinzu.

„Beim Aufbau unserer Beziehungen im militärpolitischen Bereich mit anderen Ländern wollen wir transparent und offen handeln. Wir sind interessiert an der Entwicklung des Dialogs mit der NATO und anderen internationalen Organisationen“, erklärte der Außenminister.

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