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Pressebriefing zum Militärmanöver Sapad 2017: Vertreter aus 37 Staaten angemeldet

Politik 07.09.2017 | 15:48

MINSK, 7. September (BelTA) – Am 11. September findet im Außenministerium der Republik Belarus ein Pressebriefing zum Militärmanöver der belarussisch-russischen Streitkräfte Sapad 2017 statt. Das Ministerium lädt akkreditierte Auslandsdiplomaten, Botschafter und Vertreter internationaler Institutionen zum Briefing ein, sagte Behördensprecher Dmitri Mirontschik gegenüber BelTA.

Zum aktuellen Zeitpunkt hätten sich 47 Vertreter aus 37 Staaten und internationalen Institutionen zur Teilnahme am Pressebriefing angemeldet, informierte der Sprecher.

In Anlehnung an seine internationalen Verpflichtungen und strikte Anweisungen des Staatspräsidenten ergreift Belarus aktive Maßnahmen zur Steigerung der Transparenz der anstehenden strategischen Militärübungen Sapad 2017, an denen belarussische und russische Truppenformationen am 14.-29. September gemeinsam teilnehmen werden.

„Wie Sie wissen hat Belarus in Übereinstimmung mit dem Wiener Dokument bereits 2016 alle Mitgliedsstaaten über die geplanten militärischen Aktivitäten benachrichtigt. Beim OSZE-Sicherheitsgipfel, der im Juli 2017 in Wien stattfand, informierte Belarus die Teilnehmerstaaten detailliert über den Plan, Szenarien, Hauptziele und Aufgaben, der Übungen, über die Orte und geplante Mittel und Kräfte“, so Mirontschik. „Am 2. August 2017 haben alle OSZE-Staaten die vollständigen Informationen über Sapad 2017 erhalten – dies auch in Übereinstimmung mit dem Wiener Dokument von 2011 (Erfordernis der 42-tägigen vorherigen Ankündigung). Belarus hat Beobachter aus Litauen, Lettland, Polen, der Ukraine, Estland, Schweden und Norwegen eingeladen. Außerdem wurden zahlreiche akkreditierte Militärdiplomaten zu den Übungen eingeladen.“

Im Geiste des guten Willens habe Belarus auch Vertreter aus internationalen Organisationen zur Beobachtung eingeladen – an der aktiven Übungsphase würden Vertreter der UNO, OSZE, Nato und anderer Institutionen teilnehmen.

Beim Außenministerium sei eine präzedenzlos hohe Zahl von Akkreditierungsanträgen eingegangen, betonte Mirontschik. „Wir bearbeiten derzeit 270 Anträge. Sie kommen von Nachrichtenagenturen, Medien und TV-Sendern der Nachbarstaaten, aber auch aus vielen Ländern der Welt. Journalisten aus Großbritannien, Deutschland, den Niederlanden, Dänemark, Kanada, Norwegen, den USA, der Türkei, Finnland, Frankreich, Schweden werden Berichte über die Militärübungen erstatten. Erwartet werden Medienvertreter aus Katar, Korea und Japan. Die Organisatoren bereiten im Moment ein umfangreiches Programm für Auslandsjournalisten vor. Unsere Kollegen aus dem Verteidigungsministerium werden der Presse alle notwendigen Bedingungen für die Ausübung der professionellen Tätigkeit schaffen, einschließlich die Organisation regelmäßiger Pressebriefings, Verteilung von Pressemitteilungen, Vergabe von Videoaufnahmen und Organisation der Live-Schaltungen.“

„Belarus ist mehr als jemand anderer daran interessiert, die militärpolitische Sicherheit uns Stabilität in Europa zu stärken. Belarus hält sich strickt an seinen internationalen und rechtlichen Verpflichtungen fest und agiert in Übereinstimmung mit dem Wiener Dokument“, sagte Dmitri Mirontschik.

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