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Sajdik: Treffen im Normandie-Format verleihen der trilateralen Ukraine-Kontaktgruppe neue Impulse

Politik 13.06.2018 | 20:02
Martin Sajdik. Archivfoto
Martin Sajdik. Archivfoto

MINSK, 13. Juni (BelTA) – Treffen im „Normandie-Format“ werden der Arbeit der trilateralen Kontaktgruppe zu Ukraine neue Impulse verleihen. Diese Überzeugung brachte heute Leiter der trilateralen OSZE-Kontaktgruppe zu Ukraine, Martin Sajdik, auf einer Pressekonferenz zum Ausdruck.

Die Außenminister des sogenannten „Normandie-Quartetts“ (Russland, Frankreich, Deutschland und die Ukraine) kamen am 11. Juni in Berlin zu einem Treffen zusammen. „Die Parteien haben erneut bestätigt, dass sie sich zur Umsetzung der Minsker Vereinbarungen und zu einer friedlichen Konfliktlösung bekennen. Ich bin sicher, dass nach diesem Gespräch in Berlin auch die trilaterale Kontaktgruppe hier in Minsk neue Impulse erhalten wird“, so Sajdik.

Der OSZE-Vertreter sehe einige wichtige Trends. „Wir haben es in diesem Jahr geschafft, die Zahl der zivilen Opfer deutlich zu reduzieren. Sie sank um 55%“, sagte der Diplomat. Gleichzeitig liege die Zahl der Kinderopfer in diesem Jahr um ein Kind mehr als im Vorjahr, stellte er mit Bedauern fest.

Sajdik erinnerte daran, dass im ostukrainischen Donezk die einst zerstörte Kläranlage wieder in Betrieb genommen wurde. „Alle Mitarbeiter haben Sicherheitsgarantien erhalten“, betonte Sajdik. Die Arbeitsgruppe für Sicherheit hat heute in Minsk wiederum die Fragen erörtert, die sich auf die Entflechtung der Truppen beziehen.

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