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Umsetzung des INF-Vertrags in Genf unter Teilnahme von Belarus erörtert

Politik 14.12.2017 | 13:52
Dmitri Mirontschik. Archivfoto
Dmitri Mirontschik. Archivfoto

MINSK, 14. Dezember (BelTA) – Am 12./14. Dezember nimmt die belarussische Delegation an der 31. Sitzung der speziellen Kontrollkommission im Rahmen des Washingtoner Vertrags über nukleare Mittelstreckensysteme in Genf teil. Das erklärte Leiter der Informationsverwaltung und Pressesprecher des Außenministeriums, Dmitri Mirontschik, heute beim Briefing, wie ein BelTA-Korrespondent bekanntgab.

„Belarus geht davon aus, dass der Washingtoner Vertrag über nukleare Mittelstreckensysteme einer der Eckpfeiler der internationalen Sicherheit ist“, erklärte der Vertreter des Außenministeriums.

Ihm zufolge erfülle Belarus seine Verpflichtungen verantwortlich und unternehme alle möglichen Bemühungen zur Aufrechterhaltung und Stärkung des Vertrags.

An der speziellen Kontrollkommission beteiligen sich auch Delegationen aus Kasachstan, Russland, den USA und der Ukraine.

Am 18./21. Dezember findet in Wien das 16. Treffen der Mitgliedstaaten des Übereinkommens über das Verbot des Einsatzes, der Lagerung, der Herstellung und der Weitergabe von Antipersonenminen und über deren Vernichtung (oder Ottawa-Konvention) statt, an dem die Delegation aus Belarus teilnimmt.

Dmitri Mirontschik präzisierte, 2017 habe Belarus alle Vorräte an Antipersonenminen völlig vernichtet, die durch die Ottawa-Konvention verboten sind. „Das ist noch ein konkreter und wichtiger Beitrag von Belarus zur Abrüstung, Stärkung des internationalen Friedens und der Sicherheit. Die Arbeit in dieser Richtung ist eines der Beispiele dafür, wie Projekte zur technischen Zusammenarbeit zwischen der EU und Belarus effektiv umgesetzt werden können“, unterstrich er.

Die belarussische Seite initiierte auch die Veranstaltung in Wien, die zum Thema der nachhaltigen Entwicklung und einer minenfreien Welt gewidmet ist. Ihre Teilnahme bestätigten bereits die EU, Österreich, Polen und eine Reihe anderer Länder.

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