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Belarus schlägt Indien vor, Wirtschaftsbeziehungen entscheidend zu entwickeln

Präsident 12.06.2018 | 11:42
Alexander Lukaschenko und Sumitra Mahajan
Alexander Lukaschenko und Sumitra Mahajan

MINSK, 12. Juni (BelTA) - Belarus und Indien sollen Wirtschaftsbeziehungen intensiver entwickeln. Das erklärte der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko beim Treffen mit der Sprecherin der unteren Kammer des indischen Parlaments, Sumitra Mahajan.

„Mit der Berücksichtigung unserer einheitlichen Meinung zur internationalen Tagesordnung, gegenseitig vorteilhafter Unterstützung bei internationalen Organisationen, in erster Linie bei der UNO sollen wir Wirtschaftsbeziehungen, den Investitionsbereich intensiver entwickeln“, sagte Alexander Lukaschenko.

Der Staatschef betonte, dass er am Rande des Gipfels der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit in China die Entwicklung der bilateralen Beziehungen mit dem indischen Premier, Narendra Modi, besprochen hat. Die Seiten bestimmten zukunftsträchtige Kooperationsrichtungen. „Wir haben lange über die Beziehungen zwischen Belarus und Indien gesprochen“, fügte der Präsident hinzu.

Der Besuch von Sumitra Mahajan zeugt von der Stärkung der Kontakte zwischen der Führung beider Staaten, unterstrich Alexander Lukaschenko. „Wir möchten, dass die politischen Kontakte eine feste Grundlage in Handel und Wirtschaft haben, erklärte der Staatschef. - Wir haben die Möglichkeiten, um vom einfachen Handel zu gemeinsamen Investitionen, Gründung von Betrieben sowohl in Indien, als auch in Belarus überzugehen“.

Belarus schlug früher Indien vor, einen gemeinsamen Industriepark zur hochtechnologischen Produktion nach Kooperationserfahrungen mit China zu gründen. Außerdem bietet das Land seine Transport- und logistischen Möglichkeiten zum Handel mit indischen Waren in der EU- und EAWU-Region. „Diese Vorschläge bleiben gültig. Ich weiß, dass ihr Land ähnliche Vorschläge positiv wahrnimmt. Wir müssen uns an die Errichtung des Parks in Belarus machen“, betonte der Staatschef.

„Mit der Berücksichtigung der Rolle des indischen Parlaments bitte ich darum, die Kooperation zwischen Indien und Belarus, insbesondere im Investitionsbereich zu kontrollieren“, schlussfolgerte Alexander Lukaschenko.

Die parlamentarische Delegation Indiens ist in Belarus am 9-13. Juni zu Besuch. Sumitra Mahajan traf sich schon mit dem Vorsitzenden des Rates der Republik, Michail Mjasnikowiscth, und dem Vorsitzenden der Repräsentantenkammer. Wladimir Andrejtschenko.

Indische Parlamentarier wollen Minsker Traktorenwerk, Hochtechnologiepark, Belarussisch-indisches Zentrum für Informations- und Komminikationstechnologien, Nationale Bibliothek und Museum für Geschichte des Großen Vaterländischen Krieges besuchen.

Außerdem trifft sich die Delegation mit Vertretern der indischen Gemeinde, die in Belarus wohnen.

Indien ist der größte und aussichtsreiche Partner von Belarus in Südasien. 2017 überstieg der Warenumsatz zwischen Staaten $455 Mio. und stieg um 12% an. Dabei hat Belarus einen positiven Saldo in Höhe von $ 161 Mio.

Im Januar-März betrugen belarussische Exporte $95 Mio. und wuchsen um 39,2% gegenüber dem Vorjahr an. Belarus liefert Kalidünger, chemische Erzeugnisse und verarbeitetes Leder nach Indien.

Nach dem Besuch von Alexander Lukaschenko im September vorigen Jahres in Indien vereinbarten die Seiten Produktion führender Maschinenbaubetriebe von Belarus zu eröffnen, Zentren zur Präsentation belarussischer Technologien und Vorbereitung von Fachkräften zu schaffen. Sie wollen auch Produktion von Arzneimitteln nach indischen Technologien aufstocken, gegenseitigen Handel vergrößern und Kooperation im Dienstleistungsbereich ausbauen.

Belarus und Indien denken auch über die Kreditlinie in Höhe von $100 Mio. zur Gründung der Produktion der besonderen Wirtschaftszone „Bremino-Orscha“ nach. Im Juni haben die Investoren Belarus besucht.

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