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Belarus und China prüfen gegenseitige Visaliberalisierung für die Dauer von 30 Tagen

Präsident 16.05.2017 | 11:34

PEKING, 16. Mai (BelTA) – Belarus und China prüfen Einführung visafreier Einreisen für die Dauer von 30 Tagen. Dieses Thema stand im Fokus der Gespräche zwischen Präsident von Belarus Alexander Lukaschenko und Staatschef Chinas, Xi Jinping, in Peking.

Die Staatschefs waren sich darin einig, dass dafür alle Voraussetzungen gegeben seien, und erteilten den zuständigen Behörden entsprechende Anweisungen.

Aktuell dürfen Inhaber von Dienst- und Diplomatenpässen sowie Gruppenreisende visafrei nach China oder Belarus einreisen. Auch einige chinesische Städte lassen belarussische Touristen für einen Kurzaufenthalt ohne Visa ein. In diesem Jahr eröffnete Belarus 80 Staaten, einschließlich China, visafreie Reisemöglichkeiten für eine Dauer von 5 Tagen.

Botschafter der Republik Belarus in China, Kyrill Rudy, sagte, dass sich das Außenministerium mit dieser Frage seit einer langen Zeit beschäftige. Das Ministerium führe seine Visapolitik konsequent durch und gehe in Richtung einer schrittweise Visaliberalisierung und Reiseerleichterungen für Touristen aus beiden Staaten.

Europa und die Welt erleben heutzutage einen Boom zahlungskräftiger Touristen aus China. Rund 120 Millionen Chinesen besuchten im Vorjahr fremde Länder, 50 Millionen Europa. Nach Belarus kommen jährlich einige tausend Chinesen, nur die Hälfte von ihnen verweilt im Land über 30 Tage. Seitdem Serbien Einreisevisa für chinesische Touristen abgeschafft hat, boomt die Tourismusindustrie auf beiden Seiten.

„Das ist die Frage einiger Monate, bis wir alle notwendigen Unterlagen vorbereitet haben“, sagte Rudy.

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