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Innenminister berichtet Lukaschenko über Kriminalitätslage

Präsident 23.11.2017 | 13:36
Igort Schunewitsch
Igort Schunewitsch

MINSK, 23. November (BelTA) – Innenminister Igor Schunewitsch hat dem belarussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko einen Bericht über die Kriminalitätslage in Belarus gegeben. Die Kriminalitätsrate in Belarus ist gesunken, sagte er.

Der Staatschef wollte wissen, wie es um die öffentliche Sicherheit bestellt sei und mit welchen Themen sich das Innenministerium heute auseinandersetzen müsse.

Es gebe allen Grund für einen „leichten Optimismus“, sagte Minister. Die Zahl der Verbrechen und die der Verbrechensanzeigen sinke seit Jahren. „Das bedeutet, die Menschen in Belarus haben immer weniger Gründe, eine Anzeige bei der Polizei abzugeben oder den Schutz ihrer Rechte und legaler Interessen in Anspruch zu nehmen. Das ist das Ergebnis einer Arbeit, die das Innenministerium landesweit durchgeführt hat.“

Es lasse sich in Bezug auf die Kriminalitätsbekämpfung und Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit eine gewisse Stabilität beobachten. Positive Veränderungen liegen im Hinblick auf die Struktur und Dynamik der Verbrechen vor.

So sind in den Monaten Januar bis Oktober mehr als 184 000 Verbrechensanzeigen bei der Polizei eingegangen, 11,3% weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum.

Die Zahl der Strafdelikte und die Anzahl von Schwer- und Schwerstverbrechen (versuchte Morde, schwere Körperverletzungen, Vergewaltigungen) sei gesunken. Immer weniger Eigentumsverbrechen seien angezeigt worden. Die Zahl illegaler Drogendelikte sei um 17% auf 4,3 Tsd. gefallen. Das hänge mit erfolgreichen Vorbeugungsmaßnahmen und Bekämpfung von Rauschgifthandel zusammen, bemerkte Innenminister.

Die Ermittlungsrate bei Korruptionsdelikten und Wirtschaftsverbrechen liege hoch – in diesem Jahr liefe der Schadensersatz 17% über dem Vorjahreswert. Die minderjährige Kriminalität habe sich um 12 Prozent reduziert. Dank Videoüberwachung (21,4 Tsd. Videokameras in öffentlichen Objekten) habe man über 1,4 Tsd. Verbrechen aufdecken können. Die Verkehrspolizei hat eine Reihe von Maßnahmen unternommen und die Zahl der Alkoholunfälle im Straßenverkehr um ein Viertel gesenkt.

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