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Lukaschenko: Agrarstädtchen könnten künftig ländlichen Raum dominieren

Präsident 23.06.2016 | 15:56

MINSK, 23. Juni (BelTA) – Der Präsident von Belarus, Alexander Lukaschenko, schließt nicht aus, dass in Zukunft nur Agrarstädtchen im ländlichen Raum bleiben können. Diese Meinung äußerte der Staatschef heute nach dem Auftritt von Delegierten der 5. Allbelarussischen Volksversammlung, wie ein BelTA-Korrespondent bekanntgab.

Der Präsident bemerkte, die Zukunft gehört Agrarstädtchen. „Ich meine, dass in Zukunft nur Agrarstädtchen im ländlichen Raum bleiben“, sagte Alexander Lukaschenko. Der Staatschef fügte hinzu, als Mensch, der im Dorf aufgewachsen sei, finde er das nicht gut.

„Wenn es uns gelingt, versuchen wir die Gründung von Agrarstädtchen zu bremsen und die ehemaligen Zentren der angeschlossenen Wirtschaften zu entwickeln“, erklärte der Präsident. Der Staatschef stellte die Aufgabe, eine besondere Aufmerksamkeit auf die Entwicklung dieser Ortschaften zu lenken. „Sie müssen erhalten werden. Wenn die Menschen dort bleiben, werden wir diese Zentren weiter entwickeln, damit nicht alle Landsleute in Agrarstädtchen auswandern“, so Alexander Lukaschenko.

Aussichtslose Dörfer werden nicht vernachlässigt. Der Staat erwartet unter anderem von Geschäftsleuten, die aus diesen kleinen Dörfern stammen, dass sie ihren Heimatorten auf die Beine helfen.

Der Präsident bemerkte, in Belarus seien über 1,5 Tsd. Agrarstädtchen gebaut worden. Für die Entwicklung von Dörfern seien über $50 Mrd. im Rahmen von zwei Programmen ausgegeben worden.

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