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Lukaschenko: Aus Kampf um Nachrichten wird eine politische Angelegenheit

Präsident 12.07.2017 | 12:48

MINSK, 12. Juli (BelTA) – Aus dem Kampf um Nachrichten wird eine politische Angelegenheit. Das sagte Präsident Alexander Lukaschenko zur Eröffnung der Plenarsitzung des 19. Weltkongresses der russischen Presse.

Nach Angaben des Staatschefs gewinnen heute die Geschwindigkeit der Informationsverbreitung und der Einfluss von Informationen auf das menschliche Bewusstsein immer mehr an Bedeutung. Die Gesellschaft wolle heute über alles möglichst schneller informiert werden, stellte Lukaschenko fest. Und Newsmaker stellten unter einem solchen Drang oft vieles auf den Kopf.

„Das gedruckte oder gesprochene Wort, besonders wenn es via Internet verbreitet und in Sozialnetzen aufgegriffen wird, hat oft mit der Wirklichkeit nichts zu tun. Es kann aber noch schlimmer werden: Aus Information wird Waffe, sie provoziert Konflikte und bewaffnete Auseinandersetzungen“, betonte Alexander Lukaschenko. „Nachrichten, die Hass und Feindschaft schüren, lassen keinen Freiraum für ein friedliches Schaffen, eine nüchterne Diskussion über Ansichten, politische und soziale Lösungen. Ein solches Vorgehen darf durch keine Ratingzahlen gerechtfertigt werden.“

Der Staatschef machte in diesem Zusammenhang auf die sogenannten hybriden Kriege aufmerksam, Kriege, die unter anderem im Cyberraum, in Politik und Wirtschaft geführt würden. „Ich glaube, dass Medien heute mit ihrer besonderen Art der Berichterstattung Waffen für hybride Kriege liefern. Statt Artillerie treten bei der hybriden Kriegsführung Massenmedien an die erste Stelle“, erklärte er.

„Von Massenmedien würde heute im Wesentlichen Frieden und Einheit in der Gesellschaft abhängen. Man darf nicht jeder Sensation hinterherjagen. Vergessen Sie das nicht!“, rief Alexander Lukaschenko die Medienvertreter auf.

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