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Lukaschenko: Belarus ist sehr an möglichst baldiger Lösung des Ukraine-Konflikts interessiert

Präsident 18.02.2018 | 15:56

MINSK, 18. Februar (BelTA) – Belarus ist sehr daran interessiert, dass der Konflikt in der Ukraine so schnell wie möglich beigelegt wird. Das sagte Präsident Alexander Lukaschenko vor Journalisten nach dem Besuch eines Wahllokals bei den Wahlen zu den örtlichen Räten.

„Uns liegt sehr viel daran, dass der Krieg oder der Konflikt in der Ukraine so schnell wie möglich zu Ende geht“, sagte Lukaschenko. Die Folgen dieser Ereignisse wirken sich auch auf die Situation in Belarus aus. „Wir haben auch viel Leid ertragen“, betonte er.

Nur nach offiziellen Angaben seien rund 160.000 Ukrainer während des Konflikts nach Belarus geflüchtet. Gleichzeitig führten europäische Staaten Flüchtlingsquoten ein, betonte Alexander Lukaschenko.

„In Belarus genießen ukrainische Flüchtlinge dieselben Rechte und Ansprüche wie die belarussischen Staatsbürger. Sie haben Anspruch auf kostenlose medizinische Versorgung und Bildung. Sie dürfen ihre Kinder in Kindergärten aufgeben und Kommunaldienstleistungen zu allgemein üblichen Tarifen bezahlen. Wer glaubt, dass diese Entscheidung uns billig zu stehen kam, der irrt sich. Aber uns geht es darum, Menschen in der Not zu helfen“, sagte der Staatspräsident.

"Nach Ausbruch der Ukraine-Krise musste Belarus Kontrollen an der belarussisch-ukrainischen Staatsgrenze verschärfen, um den Waffenschmuggel ins Land zu verhindern", erzählte der Staatschef. „Ich musste innerhalb von drei Jahren das tun, wofür ich sonst 10 bis 12 Jahre brauchte. Waffenströme, mit denen wir an der Grenze zu kämpfen haben, sind ein großes Problem. Außerdem können wir uns in der Zeit des globalen Internets vom politischen, diplomatischen oder wirtschaftlichen Druck auf uns kaum abschirmen“, stellte er fest.

„Ein bloßes Zuschauen, wenn im Nachbarstaat Brüder gegeneinander in den Krieg ziehen, ist meines Erachtens nicht richtig. Ich kann das nicht. Unser Staat ist sehr interessiert daran, dieses Kriegsfeuer zu löschen“, betonte der Staatspräsident.

Es gibt Staaten, denen der Konflikt in der Ukraine sehr gelegen komme, weil sie darauf brennen würden, die Situation zu verschärfen und den Keil in die Beziehungen zwischen Belarus und Russland zu treiben. „Wir brauchen viel Verstand, um diesen Konflikt zu beenden. Das ist es, was zählt“, resümierte das Staatsoberhaupt

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