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Lukaschenko: Belarus wird militärische Kooperation mit Russland wegen Meinungsstreit nicht stoppen

Präsident 20.03.2017 | 11:59
Alexander Lukaschenko. Archivfoto
Alexander Lukaschenko. Archivfoto

MINSK, 20. März (BelTA) – Belarus wird seine militärische Zusammenarbeit mit Russland wegen Meinungsverschiedenheiten in anderen Bereichen nicht stoppen. Das erklärte Präsident Alexander Lukaschenko heute bei der Entgegennahme eines Berichts über die gemeinsame strategische belarussisch-russische Militärübung Sapad 2017.

„Meine Botschaft richtet sich an Massenmedien und vor allen an allerlei „Experten“: Niemand in Belarus hat die Absicht, die militärische Kooperation mit Russland einzustellen, nur weil es zwischen den beiden Staaten in anderen Bereichen zu einigen Meinungsverschiedenheiten gekommen ist. Die anstehende Übung wird erneut demonstrieren, dass die beiden Brudervölker ihre gemeinsame Sicherheit nachhaltig gewährleisten“, erklärte der Staatspräsident.

„Welcher Art die Meinungsverschiedenheiten bei Gas, Erdöl oder Lebensmitteln sein mögen, das sind alles lösbare Fragen. Das sind interne Probleme zweier Staaten: Belarus und Russland. Aber wir lassen niemanden mit der Sicherheit oder Verteidigungsfähigkeiten unserer Staatsgrenzen spaßen. Unsere Sicherheit ist kein Handelsgegenstand“, betonte der Staatschef.

Die internationale Situation erfordert von den territorialen Truppengruppierungen ein hohes Maß an Professionalität und eine ständige Übung zum sicheren Schutz westlicher Grenzen des Unionsstaates. „Die anstehende Übung wird zeigen, wie gut unsere Soldaten und Offiziere miteinander kooperieren können. Wir stärken somit unsere gemeinsame Verteidigungsfähigkeit und werden das auch künftig machen“, sagte Alexander Lukaschenko.

Die strategischen Militärübungen finden abwechselnd in Russland und in Belarus statt.

An der westlichen Grenze des Unionsstaates sei eine starke Gruppierung der Reserve geschaffen worden, erinnerte der belarussische Staatschef. „Das Herzstück dieser Gruppierung bildet die belarussische Armee. Im Fall eines Konflikts oder eines möglichen Krieges gibt es einen konkreten Plan der Kampfführung. Zuerst reagieren die belarussischen Streitkräfte, unterstützt von entsprechenden Kräften der russischen Armee. In Friedenszeiten muss man das Pulver stets trocken halten – daraus haben wir nie einen Hehl gemacht.“

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