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Lukaschenko: Belarus zur aktiven Arbeit mit Tadschikistan auf breiter Basis bereit

Präsident 15.05.2018 | 14:33

DUSCHANBE, 15. Mai (BelTA) – Belarus ist bereit, eine aktive und breit angelegte Zusammenarbeit mit Tadschikistan auszubauen. Das erklärte Präsident Alexander Lukaschenko im Anschluss an die erweiterten Gespräche mit Präsident Tadschikistans Emomali Rachmon in Duschanbe.

„Wir sind bereit, eine breit angelegte Zusammenarbeit mit Tadschikistan fortzusetzen. In den Bereichen, die ein hohes Interesse für beide Seiten darstellen und zum Wohle arbeitsamer und freundschaftlicher Völker von Belarus und Tadschikistan“, betonte der belarussische Staatschef.

„Mit dem heutigen Treffen haben wir erneut bestätigt, dass die beiden Staaten eine Freundschaft pflegen, die auf die Prinzipien des gegenseitigen Respekts und Vertrauens baut. Wir sind gewillt, den Dialog auf höchster Ebene fortzusetzen“, sagte der Präsident.

Nach seinen Angaben hätten Fragen der bilateralen Handels- und Wirtschaftsbeziehungen, industrielle Kooperation und Projekte in der Landwirtschaft im Mittelpunkt der Gespräche gestanden.

Der belarussisch-tadschikische Handel zeichne sich durch eine positive Dynamik aus, betonte Lukaschenko. Das Handelsvolumen habe sich im Vorjahr mehr als verdoppelt und wachse weiter an. Belarus exportiere Traktoren, Automobiltechnik, Nahrungsmittel. „Unsere Branchenführer BelAZ, MAZ, Gomselmasch produzieren und verkaufen ihre Waren auch in Tadschikistan. Seit 2017 funktioniert hier der erste Montagebetrieb für belarussische Landtechnik. Dieses Projekt kann zum Ausgangspunkt für langfristige Kooperationsbeziehungen in verschiedenen Bereichen werden – in der Produktion, Agrarindustrie, Pharmazeutik usw. Wenn Belarus und Tadschikistan qualitative und wettbewerbsfähige Waren zusammen produzieren, werden wir auf eine effektive und vorteilhafte wirtschaftliche Zusammenarbeit blicken“, zeigte sich der Präsident sicher.

Die beiden Staaten seien bestrebt, zuverlässige Geschäftspartner zu finden und langfristige Beziehungen aufzubauen.

Alexander Lukaschenko bedankte sich bei Emomali Rachmon für die Organisation des zweiten Internationalen Businessforums „Belarus – Tadschikistan – Afghanistan“ und der Nationalausstellung der Republik Belarus. Er begrüßte Unternehmer aus anderen Staaten. „Unser Anliegen ist es, dass dieser Forum zur Stärkung wirtschaftlicher Beziehungen und des Handels mit Tadschikistan und anderen Staaten der Region beiträgt“, sagte der belarussische Staatschef.

Die beiden Staaten bauen eine aktive humanitäre Kooperation aus. In Tadschikistan finden Belarussische Kultur- und Filmtage statt. Im nächsten Jahr besuchen tadschikische Künstler Belarus.

Immer mehr tadschikische Studenten nehmen in den letzten Jahren das Studienangebot belarussischer Hochschulen in Anspruch. An den führenden Universitäten des Landes sind 4 gemeinsame Fakultäten eingerichtet. An der Technischen Universität Tadschikistans werden Zentren für belarussische Bildung, Wissenschaft und Kultur eingerichtet.

Alexander Lukaschenko schlägt vor, Fachkräfte für tadschikische Industrie und Wirtschaft vor Ort auszubilden. „Wenn wir ein gemeinsames Traktorenwerk in Tadschikistan bauen, müssen wir Fachkräfte ausbilden. Sie werden Ingenieure und müssen Spezialisten vor Ort ausbilden“, sagte der Präsident.

Mit dem Fahrplan für die Kooperation bis 2020 werden Belarus und Tadschikistan eine weitere dynamische Entwicklung der Beziehungen ansteuern können. Der tadschikische Staatschef hat vorgeschlagen, dass die beiden Länder ihre Beziehungen auf die Ebene der strategischen Partnerschaft bringen.

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