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Lukaschenko: Die aktuellen Gefahren werden in der OVKS ernsthaft unterschätzt

Präsident 13.02.2018 | 13:09
In der Sitzung
In der Sitzung

MINSK, 13. Februar (BelTA) – Die aktuellen Sicherheitsbedrohungen werden in den OVKS-Staaten ernsthaft unterschätzt. Das sagte Präsident Alexander Lukaschenko heute in der Sitzung des Sicherheitsrates der Republik Belarus.

„Für Belarus gewinnen die Beziehungen mit den Staaten der Organisation des Vertrags über Kollektive Sicherheit an besonderer Bedeutung“, stellte der Staatschef fest. „Während des belarussischen OVKS-Vorsitzes 2017 konnten mehrere Maßnahmen ergriffen werden, um die Streitkräfte der verbündeten Staaten zu entwickeln, die rüstungstechnische Zusammenarbeit zu stärken und die Positionierung der OVKS in Sicherheitsfragen zu verbessern. Besonders schwierig fielen uns materielle Fragen, bei denen es um große Waffenkosten ging.“

Im Großen und Ganzen werde in der OVKS die aktuelle Lage in der Region ernsthaft unterschätzt, bemerkte der Präsident. Russland modernisiere seine Waffen selbstständig. Belarus tue das zusammen mit anderen OVKS-Mitgliedsstaaten. „Jeder agiert von alleine“, erklärte Lukaschenko.

„Im Ernstfall wird es vor allem Russland sein, das die meisten Aufgaben zum Schutz des gemeinsamen OVKS-Raumes übernehmen wird. Dessen ist sich die russische Führung leider nicht ganz bewusst“, kritisierte Alexander Lukaschenko. Seiner Meinung nach müsse Russland mehr Verständnis in Bezug auf die Stärkung nationaler Streitkräfte, also Streitkräfte von Belarus, Kasachstan, Armenien usw., entgegenbringen. „Wenn man das nicht einsieht, kann dies nach hinten losgehen“, so Lukaschenko.

Dabei bemerkte das Staatsoberhaupt, es gehe nicht primär um Finanzierung irgendwelcher Maßnahmen, sondern um konkrete und effektive Lösungen für die Modernisierung und Anpassung nationaler Streitkräfte an äußeren Grenzen der OVKS an die möglichen Kampfhandlungen. Dabei müsse man Erfahrungen moderner Kriegsführung und Konfliktlösungen in Friedenszeiten übernehmen.

In diesem Zusammenhang spiele die strategische Partnerschaft mit Russland eine besondere Rolle, sagte der belarussische Staatschef. Trotz viel Lärm in den Medien hätten Belarus und Russland gemeinsame Militärmanöver Sapad 2017 durchgeführt. Heute bemühten sich die beiden Länder um die Abschaffung von Barrieren in den Bereichen Grenzschutz, Zoll, Visapolitik usw.

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