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Lukaschenko: EAWU selbst muss Anziehungskraft für Drittländer beweisen

Präsident 14.05.2018 | 18:17
Während der Sitzung
Während der Sitzung

SOTSCHI, 14. Mai (BelTA) – Die Eurasische Wirtschaftsunion (EAWU) selbst muss ihre Anziehungskraft für Drittländer beweisen. Das erklärte der belarussische Präsident, Alexander Lukaschenko, heute in der Sitzung des Obersten Eurasischen Wirtschaftsrats in Sotschi, wie ein BelTA-Korrespondent bekanntgab.

Der Staatschef betonte den entwickelten Entwurf der Bestimmung über den Status des Beobachterlandes als eine erfolgreiche Etappe der gemeinsamen Arbeit der Länder in der EAWU. „Man darf unbedachte Schritte nicht tun, besonders wenn die Länder zur Aufnahme engerer Kontakte mit unserer Organisation nicht bereit sind. Die EAWU selbst muss ihre Anziehungskraft für Drittländer beweisen“, meint Alexander Lukaschenko.

Der Präsident bemerkte, Belarus unterstützte die angenommene digitale Tagesordnung der Eurasischen Wirtschaftsunion bis 2025. „Wir sind bereit, an Initiativen in den Bereichen digitaler Handel, elektronische Logistik und digitale Transportkorridore teilzunehmen. Man muss gemeinsame technische und rechtliche Bedingungen schaffen, die unsere nationale Systeme in die digitalen Integrationsplattformen vereinigen lassen“, sagte er.

Die vertragsrechtliche Basis der EAWU werde ständig verbessert. Es sei die Abstimmung des Abkommensentwurfs über internationale Verträge mit Drittländern, Organisationen und Integrationsvereinigungen abgeschlossen worden. „Dieses Dokument muss einen neuen Impuls für Verhandlungsprozesse mit unseren Partnern geben. Für uns nötige Partner, wie der Präsident Kasachstans unterstrich. Ich unterstütze Ihn in dieser Frage“, so der belarussische Staatschef.

Außerdem seien einige Fachorgane der EAWU eingerichtet worden. Alexander Lukaschenko unterstrich, man müsse alles tun, dass ihre Arbeit auf die Lösung konkreter Probleme orientiert sein wird und sie einen wesentlichen Beitrag zur Schaffung eines gemeinsamen Marktes ohne Ausschlüsse und Einschränkungen leisten können.

„Unser Integrationsprojekt wird sich nur unter Einhaltung von vier wichtigen Freiheiten entwickeln, die im Vertrag über die Eurasische Wirtschaftsunion verankert sind. Es ist sehr wichtig, die erzielten Vereinbarungen zu schätzen und zu erfüllen, komplizierte Probleme zu lösen, einander zu respektieren. Belarus ist auf diesen Stil der Entwicklung der weiteren Beziehungen eingespielt“, erklärte der Präsident.

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