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Lukaschenko: Format des Dialogs in OSZE muss allmählich ausgebaut werden

Präsident 24.05.2018 | 13:24
Alexander Lukaschenko
Alexander Lukaschenko

MINSK, 24. Mai (BelTA) – Das Format des Dialogs im Rahmen der OSZE muss allmählich ausgebaut werden. Das erklärte der belarussische Präsident, Alexander Lukaschenko, auf der internationalen Expertenkonferenz „Osteuropa: auf der Suche nach Sicherheit für alle“, wie ein BelTA-Korrespondent bekanntgab.

„Die heutige Welt ist multipolar. Der Einfluss anderer, nicht europäischer Regionen stieg an. Man muss den Dialog im Rahmen der OSZE allmählich ausbauen sowie solche Akteure wie Indien, Japan und natürlich China heranziehen, das sich dank der Umsetzung der Initiative „Ein Gürtel und eine Straße“ in den Faktor der europäischen Politik verwandelt“, bemerkte Alexander Lukaschenko.

Ihm zufolge bestehe es derzeit mehr denn je den Bedarf an gleichgesinnten Staaten, die an einer konstruktiven Erörterung angesammelter Probleme interessiert sind.

Der Präsident stellte fest, in Zeiten der Krise des Sicherheitsbereiches, der Stärkung der Konfrontation und bei fast vollem Mangel an Vertrauen seien die Möglichkeiten der Diplomatie wesentlich begrenzt.

„Eine der effektiven Plattformen für den Dialog ist die OSZE, die gemeinsam unterstützt werden muss. Viele vergaßen bereits, was die OSZE ist. Wir sehen Bemühungen des OSZE-Generalsekretärs Thomas Greminger und des derzeitigen italienischen OSZE-Vorsitzes. Allein machen sie nichts. Sie brauchen Unterstützung“, bemerkte der Staatschef.

Belarus sei bereit zu einer aktiven Kooperation mit der Leitung, Exekutivstrukturen und Instituten dieser Organisation, dem italienischen Vorsitz und allen Mitgliedstaaten, die diese Ansätze teilen, so Alexander Lukaschenko.

Der Präsident ist überzeugt, dieser Dialog führe zur Bildung neuer konstruktiver Beziehungen in der OSZE-Region im Endergebnis.

„Es ist heutzutage offensichtlich, dass diese Arbeit schwierig und lang sein wird und die Konsolidierung unserer Beziehungen fordert. Wir müssen uns auf positive Erfahrungen des Helsinki-Prozesses stützen, der viele internationale Fragen gelöst hat. Man muss aber Fehler bei der Anpassung und Entwicklung dieses Prozesses in unserem Raum vermeiden. Man muss ihn automatisch nicht wiederholen“, meint der belarussische Staatschef.

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