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Lukaschenko hält Arbeit an der Vereinfachung der Einreise für Ausländer nach Belarus für notwendig

Präsident 11.01.2018 | 11:20
Alexander Lukaschenko
Alexander Lukaschenko

MINSK, 11. Januar (BelTA) – Die Arbeit an der Vereinfachung der Einreise für Ausländer nach Belarus muss fortgesetzt werden. Das erklärte der belarussische Staatschef, Alexander Lukaschenko, heute in der Besprechung zur Visaliberalisierung, wie ein BelTA-Korrespondent bekanntgab.

Der Staatschef stellte fest, in den letzten Jahren habe die Tourismusbranche von Belarus einen bedeutenden Schritt nach vorne gemacht. Der Tourismus sei zu einem der dynamisch entwickelnden Bereiche geworden.

„Heutzutage kann sich jeder für einen Urlaub in Belarus entscheiden, ihn nach seinem Geschmack gestalten und dabei mit einem qualitativen Service rechnen. Das Interesse für Belarus wächst an. In diesem Zusammenhang wurde eine Reihe von Normativakten angenommen, die die Einreise ins Land vereinfachen. Die Arbeit in diese Richtung muss aber fortgesetzt werden“, so der Präsident.

Alexander Lukaschenko wies darauf hin, dass die Fragen der Liberalisierung des Visaverfahrens für Belarus wie für jeden anderen Staat sehr aktuell seien. „Der internationale Tourismus entwickelt sich in der ganzen Welt rasant. Wir können nicht abseits von diesen Prozessen bleiben. Man kann in diesem Bereich nur dann erfolgreich konkurrieren, wenn wir eine optimale Einreiseordnung für ausländische Bürger nach Belarus entwickeln“, unterstrich der Staatschef.

Man dürfe die Sicherheit nicht vergessen, bemerkte er. „Die derzeitige Migrationspolitik der Europäischen Union, eine mangelhafte Kontrolle über die Flüchtlingsströme bringen ihre traurigen Früchte. Vor allem geht es um die Erhöhung der terroristischen Bedrohung in der Region. Deshalb muss man bei der Fassung von Beschlüssen über die Sicherheit nicht vergessen. Sicherheit ist am wichtigsten“, erklärte der Präsident.

„Man muss alle Aspekte der Vereinfachung des Visaregimes mit Rücksicht auf Welttendenzen ausführlich besprechen sowie optimale und ausgewogene Entscheidungen im Interesse von Belarus und unserer Nachbarstaaten treffen. Wir dürfen keine Probleme für unsere Nachbarstaaten schaffen“, fügte Alexander Lukaschenko hinzu.

Die Regierung bereitete einige Vorschläge vor, die auf die Visaliberalisierung abzielen. Das betrifft die Verlängerung des Aufenthalts bei der visafreien Einreise durch den Nationalflughafen Minsk sowie ihres Aufenthalts im Land ohne Anmeldung. Außerdem werden zusätzliche Maßnahmen geplant, die sich auf die Vereinfachung der visafreien Einreise nach Belarus während der Europaspiele 2019 beziehen. Es wird diskutiert, für Bürger aus bestimmten Staaten eine visafreie Einreise für einen bestimmten Zeitraum über alle Grenzübergangsstellen möglich zu machen.

Früher unterzeichnete Alexander Lukaschenko den Erlass über die zehntägige visafreie Einreise für ausländische Besucher des Augustow-Kanals, der Stadt Grodno und des Kreises Grodno, der touristischen und freizeitorientierten Zone „Brest“ (Beloweshskaja Puschtscha, Brest, Kreise Brest, Shabinka, Kamenez und Prushany des Gebiets Brest, des Kreises Swislotsch des Gebiets Grodno).

Es wurde die visafreie Einreise für Bürger Katars, der VAE für 30 Tage sowie durch den Nationalflughafen Minsk für Bürger aus 80 Staaten für 5 Tage erlaubt.

Ohne Visa (bis 180 Tage) können Investoren und andere Personen einreisen, die auf der Liste der Verwaltung des Industrieparks „Great Stone“ stehen. Das Dekret Nr. 8 „Über Entwicklung der digitalen Wirtschaft“ stellt die visafreie Einreise für ausländische Bürger, die durch ansässige Unternehmen des Hochtechnologieparks angestellt sind, sowie für Gründer der ansässigen Unternehmen des Hochtechnologieparks fest.

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