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Lukaschenko sieht keine Alternative zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung

Präsident 17.07.2018 | 12:43
Alexander Lukaschenko und Marianna Schtschotkina
Alexander Lukaschenko und Marianna Schtschotkina

MINSK, 17. Juli (BelTA) – Die Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung ist ein Weg, der alternativlos ist. Das sagte Präsident Alexander Lukaschenko beim Treffen mit der Vizevorsitzenden des Rates der Republik der Nationalversammlung, der nationalen Koordinatorin für die Umsetzung der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung, Marianna Schtschotkina.

„Einst haben die Vereinten Nationen eine entsprechende Resolution verabschiedet. Unser Staat nahm an den Diskussionen über die Ziele für nachhaltige Entwicklung bis 2030 teil und bestätigte die Bereitschaft, die Umsetzung dieses UN-Plans zu unterstützen, zumal er unserem Interesse liegt. Das ist ein alternativloser Weg. Die Ziele sind normal“, sagte Lukaschenko.

Jeder Staat wolle die Nachhaltigkeitsziele erreichen, Belarus sei keine Ausnahme, sagte der Staatspräsident. Er fragte die nationale Koordinatorin danach, was der Staat für die Umsetzung der SDGs tue und welche Vorschläge es für eine effektivere Arbeit in dieser Richtung gebe.

Marianna Schtschotkina bestätigte, dass sich Belarus seit einigen Jahren sehr aktiv darum bemühe, die Ziele für nachhaltige Entwicklung umzusetzen. Die ersten Ergebnisse werde man 2020 analysieren können. „Belarus nimmt heute einen besonderen Platz in der europäischen Region und unter den GUS-Staaten ein, weil es bei der Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele federführend ist“, betonte sie.

Der Staatschef fragte Marianna Schtschotkina, die auch die Belarussische Frauenunion leitet, was sie von den aktuellen Entwicklungen in der belarussischen Zivilgesellschaft halte. Dieses Thema sei ihm sehr wichtig, so Präsident, weil es immer wieder in liberalen Kreisen gerne öffentlich diskutiert werde.

„Wir haben für uns ganz genau bestimmt, was eine Zivilgesellschaft in Belarus ist. Das ist sicherlich etwas mehr als drei Oppositionspolitiker, zwei Beamte und irgendwelche Organisationen. Eine Zivilgesellschaft besteht aus Zivilpersonen, Bürgern des Landes. Unsere Bürger sind größtenteils sowohl Veteranen als auch die Jugend, viele von denen der Jugendunion BRSM angehören. Dann sind es Gewerkschaften und die Frauenunion“, so Lukaschenko. Von der Arbeit der Frauenunion möchte er einmal aus der ersten Hand mehr erfahren, fügte er hinzu.

Einzeln ging Alexander Lukaschenko im Gespräch mit Marianna Schtschotkina auf die Beschäftigungsförderung im Land ein. Früher bat er die Leitung des Rates der Republik, die Umsetzung des entsprechenden Dekrets zu kontrollieren.

Am 25. September 2015 beschlossen die UN-Mitgliedsstaaten eine Agenda für nachhaltige Entwicklung bis 2030. Das Kernstück dieser Agenda sind 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung: Beendigung von Armut, Bekämpfung der Ungleichheit, Geschlechtergleichstellung, Bekämpfung des Klimawandels usw. Belarus hat schon einige wichtige Maßnahmen zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele getroffen. Die Regierung billigte die Nationale Strategie für nachhaltige sozial-wirtschaftliche Entwicklung bis 2030. Der Staatschef ernannte Marianna Schtschotkina zur nationalen Koordinatorin für die Umsetzung der UN-Ziele. Nationale SDG-Architektur umfasst den Rat für nachhaltige Entwicklung, parlamentarische SDG-Gruppe sowie Partnergruppe für nachhaltige Entwicklung.

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